Jeremy Rifkin: Die Dritte Industrielle Revolution

JeremyRifkin.2018

Bild: VICE, aus dem Vortragsvideo

Jeremy Rifkin ist weltweit aktiver und anerkannter „Futurist“, u.a. auch als Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er befasst sich bereits lange mit den Faktoren und Mechanismen, welche die „Zukunft“ maßgeblich bestimmen. Jeremy Rifkin hat seine ganz eigene Auslegung davon, was „Die Dritte Industrielle Revolution“ ausmacht, wie sie stattfindet und an welche Entwicklungsfaktoren der Industrialisierung der letzten gut 200 Jahre sie anschließt.

Im vorliegenden Artikel handelt es sich um den Versuch, einen aktuellen Vortrag von Rifkin in seinen extrem spannenden Kernaussagen zusammen zu fassen. Bleibt nach dem Lesen der Zusammenfassung und ggf. auch Ansehen des gesamten Vortrags die Frage: „Wollen wir diese Entwicklung?“ und weiter führend: „Welche Alternativen haben wir?“ Ich werde in einem weiteren Beitrag diesen Fragen nachgehen.

The Third Industrial Revolution: A Radical New Sharing Economy

Wie es bereits der Originaltitel des Vortrags vermuten lässt (dt.: „Die dritte industrielle Revolution: Eine radikal neue Ökonomie des Teilens“), handelt es sich bei dem im Anschluss zusammen gefassten Vortrag von Jeremy Rifkin um deutlich mehr als Wiederholungen aus seinem Bestseller „Die dritte industrielle Revolution: Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter“, der 2011 auf Deutsch erschien. Wohl eher um eine Zusammensicht auch seiner weiteren Erkenntnisse bis heute.

Der Vortrag wurde in Englisch gehalten und ist sehr klar gesprochen. Der nachfolgende Link verweist allerdings auf eine Version mit gut übersetzten deutschen Untertiteln.
Seit dem 23.02.2018 hatte das Video bereits knapp 2,7 Millionen Klicks!
Prädikat: Sehr sehenswert!

 

Einleitung

Heute haben wir global seit mindestens 20 Jahren geringes Wirtschaftswachstum. Einem erheblichen Teil der Weltbevölkerung geht es heute besser, als vor 100 Jahren, aber: 40% verdienen heute weniger als 2 Dollar/Tag. Ihnen geht es heute also schlechter, als ihren Vorfahren vor 100 Jahren. Grobes Fazit: 50% haben von den bisherigen industriellen Revolutionen profitiert, den anderen 50% geht es schlechter.

Die 62 reichsten Menschen der Welt besitzen heute genau so viel, wie die ärmsten 50% der Weltbevölkerung, also 3,5 Milliarden Menschen!

Nun haben wir obendrein eine ökologische Krise.

CO2-und Methan als „Klimakiller“ (Anmerkung: hier folgt Rifkin noch der alten „CO2-Lüge“). Einfluss auf den Wasserkreislauf der Erde… sechstes Massenaussterben auf dem Planeten hat begonnen… innerhalb der letzten 450 Millionen Jahre… fand immer einhergehend mit raschen chemischen Veränderungen der Erdatmosphäre statt. 99,9% aller Arten sind gekommen und gegangen. Der „moderne“ Mensch ist eine der jüngsten Arten, ca. 200.000 Jahre alt, wir sind also „Babies“.

Innerhalb der nächsten Jahrzehnte, max. 70 Jahre, werden dramatische Veränderungen stattfinden. Wir benötigen daher einen stringenten, globalen Aktionsplan, der extrem rasch greift. In Industrieländern wie in Entwicklungsländern. Innerhalb von 1-2 Generationen.

Seine Forderung: In vier Jahrzenten muss die Welt kohlefrei sein.

Große Wirtschaftswechsel in der Weltgeschichte und ihre Antreiber

Min. 12:20. Aus Rifkins Sicht fanden bahnbrechende gesellschaftliche Veränderungen immer dann statt, wenn drei Schlüsselfaktoren von Produktion in neuer Form zusammen treffen, drei Technologien, die eine sog. „Basistechnologie-Plattform“ schaffen: Neue Infrastruktur, die komplett verändert, wie wir die Wirtschaft verwalten, antreiben und bewegen:

  1. Neue Kommunikationstechnologien, mit denen wir die Wirtschaftsaktivitäten effizienter verwalten
  2. Neue Energiequellen, mit denen wir die Wirtschaftsaktivitäten effizienter antreiben
  3. Neue Mobilitäts‑, Transport‑ und Logistikformen, mit denen wir die Wirtschaftsaktivitäten effizienter bewegen

Wenn sich also Kommunikationsrevolutionen mit neuen Energiesystemen und Transportwegen verbinden, verändert das die Form, in der wir die Wirtschaft verwalten, antreiben und bewegen. Es verändert die raumzeitliche Orientierung. Und das sieht er ab jetzt für die nächsten Jahrzehnte voraus.

Die Erste und Zweite industrielle Revolution

Erste Industrielle Revolution, 19. Jh., angetrieben durch die Briten. Kommunikationsrevolution durch dampfgetriebene Druckerpressen (schnelle Druckproduktion in großen Stückzahlen), in der 2. Hälfte des 19. Jh. Telegrafensystem auf den britischen Inseln. Es wurde die Kohle als Energieträger eingeführt, die Dampfmaschinen revolutionierten Fertigung und Transport (Dampflokomotiven).

Zweite Industrielle Revolution, 20. Jh., ausgehend von den USA. Die zentralisierte Elektrizität wurde zur Grundlage modernen Lebens. Das Telefon wurde erfunden (Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit über weite Entfernungen, später Radio und Fernsehen. Billiges Texasöl. Henry Ford revolutionierte den Transport mit Autos, Bussen und LKWs.

Endzeit der zweiten Revolution: heute

2008 gab es das Rekord-Hoch des Brent-Rohölpreises mit 147 $/Barrel, was die Weltwirtschaft zum Erliegen brachte. Der Zusammenbruch der Finanzmärkte 60 Tage später war das Nachbeben, das noch heute Wirkungen zeigt.

Die gesamte bisherige industrielle Revolution ist abhängig von den endlichen Kohlenstoffvorräten vergangener Zeitalter. Fossile Brennstoffe sind unverzichtbar in allen heutigen Gesellschaftsbereichen: Pharma, Baustoffe, Agro-Dünger und Pestizide, Grundmaterialien, Energie für Elektrizität, Transport, Wärme und Kälte…

Ab einem Rohölpreis von 95 Dollar sinkt die Kaufkraft und das hat Einfluss auf die privaten Einkommen. 2009 sank der Ölpreis, bis 2014 stieg er erneut auf 115 $/Barrel. Durch die folgende Politik der OPEC-Staaten, den Weltmarkt mit billigem Öl (Tiefstpreis um 30$/Barrel) zu fluten, wurden innovative Gewinnungsverfahren u.a. aus Ölschiefer (USA) und Teersanden (Kanada) wirtschaftlich innerhalb von 1,5 Jahren ruiniert.

Beispiel Deutschland. Analyse durch Rifkin für Merkel, vor etwa 10 Jahren: Wie soll eine Wirtschaft effektiver werden, wenn sie an eine alte, zentrale Kommunikations-Infrastruktur gebunden ist, Fossile und Kernenergie-Versorgung nutzt und Verbrennungsantriebe zu Land, Wasser und Luft und diese Infrastruktur ihren Effizienz-Höhepunkt bereits vor Jahren (1990) überschritten hat?

Kritik an den Wirtschaftswissenschaften

Min 21. Steigende Produktivität wurde bisher mit besseren Maschinen und besser ausgebildeten Arbeitskräften erklärt. Diese machen aber nur 14% der Steigerungen aus – und die anderen 86%?

Antwort in Min 28: Die Gesamteffizienz eines Systems hat Haupteinfluss auf die Produktivität! Und JEDER Physiker, Chemiker, Biologe, Ingenieur oder Architekt weiß das natürlich! Aber an KEINER Businessschule der Welt werden heute die beiden Hauptsätze der Thermodynamik gelehrt, die auch die Wirtschaft bestimmen (s.u.)!

ALLE bisherigen ökonomischen Theorien und Modelle machten Anleihen bei der Newton-Physik! z.B.

Gesetz von Aktion und Reaktion. Adam Smith macht daraus: „Jede Aktion auf Angebotsseite erzeugt eine Reaktion auf Nachfrageseite.“

Impuls-Erhaltungssatz. Baptiste Say, franz. Ökonom, machte daraus: Angebot erzeugt Nachfrage, die wiederum das Angebot anregt, dieses erneut die Nachfrage usw., bis man das unterbricht.

Das gilt für alle Wirtschaftsökonomen. Ökonomie hat aber NICHTS mit Newton’ scher Physik zu tun. Wie in aller Natur sind dabei

Universelle Gesetze und Prinzipien

zu beachten. Der 1. und 2. Hauptsatz der (erweiterten) Thermodynamik

  1. Die gesamte Energie im Universum ist konstant. Seit dem Urknall wurde keine neue Energie erzeugt, und keine Energie wurde seitdem vernichtet. Der Energieerhaltungssatz.
  2. Es kommt zwar keine neue Energie hinzu, aber sie verändert ihre Form und zwar nur in eine Richtung:
    Von „konzentriert“ (beim Urknall) zu „verstreut“ über die Galaxien.
    Von „heiß“ zu „kalt“ in den Galaxien.
    Von „geordnet“ zu „chaotisch“
    Von „verfügbar“ zu „unverfügbar“
    „Entropie“ ist das Maß für die nicht mehr verfügbare Energie.
    Ergänzung des Autors:
    „Enthalpie“ ist der verfügbare Anteil.

Es gibt drei Systemtypen in der Thermodynamik

  1. Offene Systeme. Austausch von Materie und Energie mit der Umgebung
  2. Geschlossene Systeme. Austausch von Energie mit der Umgebung, aber keine Materie
  3. Isolierte Systeme. Tauschen weder Materie noch Energie mit der Umgebung aus

Die Erde im Verhältnis zum Sonnensystem ist Typ 2. Energie kommt von der Sonne hinein, aber quasi keinerlei neue Materie. Unsere Wirtschaft gewinnt materiell gebundene Energie wie seltene Erden usw. und wandelt sie entlang der Wertschöpfungsketten unter Einsatz von Energie in Produkte um mit einem immer geringeren Anteil an verfügbarer Energie. Wird „ökonomische Gesamteffizienz“ genannt. Gesamteffizienz ist das Produkt aus Potenzieller Arbeit zur tatsächlich genutzten Arbeit, die in Güter oder Dienstleistungen eingebracht wird. Beispiel: Etwa 10-20% der in einer vom Löwen erjagten Antilope gehen auf den Löwen über, der Rest sind Wärmeverluste durch Umwandlungsprozesse.

Heutige globale Situation der Gesamteffizienz

Die Produktivität sinkt seit 20 Jahren weltweit. In Japan liegt die Gesamteffizienz mit 20% an der Spitze, in Deutschland mit 18,5% noch im oberen Bereich, in USA stagniert sie seit 1990 mit 14%, denkbar unbefriedigend. MEHR als 20% ist mit den bisher gegebenen Mitteln und zentralen Organisations- und Produktionsstrukturen aus der 2. Industriellen Revolution auch global nicht erreichbar.

Folge: Hohe Arbeitslosigkeit, die insbesondere die „Millenial-Generation“ trifft.

Die dritte industrielle Revolution: Das „Internet der Dinge“

(ab Min 28:50), ausgehend von Mitteleuropa/Deutschland: Das Internet ist nun seit 25 Jahren entwickelt und „erwachsen“, die Kommunikationswege sind digitalisiert; das Kommunikations-Internet verschmilzt nun mit dem jüngeren Internet der dezentralen Erneuerbaren Energien („Smart Grids“, Überwachungs- und Steuerungstechnologien…) und dem neu entstehenden automatisierten, bald führerlosen, GPS-gestützten -Straßen‑, Schienen‑, Wasser‑ und Luft‑Transport-Internet.

Ein neues, aus drei Teilen bestehendes Super-Internet entsteht, um die Wirtschaft zu managen, anzutreiben und zu bewegen. Diese drei Netze bilden eine Super-Plattform, das „Internet der Dinge“. Sensorgestützte Smart Houses, Grids, Vehicles/Transport and Machines.

„Big Data“, Alles ist mit Allem vernetzt. Jeder wird mit Jedem kommunizieren. Alle zentralen Strukturen werden dabei ausgehebelt, umgangen. Bis 2030 wird der funktionale Umbau geschehen sein. Im Unterschied zur 1. Und 2. Industriellen Revolution werden daran alle teilhaben können. Es geht um Teilen, Austausch, Transparenz, Kooperation, Offenheit, Gemeinschaft.

Ungeklärte zentrale, auch politische Fragen:  Wie wird mit der Neutralität der Netzwerke umgegangen, mit gleichberechtigtem Zugang Aller, mit Schutz vor Missbrauch? Gefahr des bereits bestehenden Darknet. Nächste drei Generationen werden politische Diskussionen darum führen müssen. Das wird ein harter Kampf.

Durch effektives Data-mining und Auswertungs-Algorithmen werden bisher ungeahnte Effizienzsteigerungen der Erzeugung möglich, was auch ökologische Auswirkungen haben wird. Die Grenzkosten vieler Bereiche gehen dabei gegen Null! Dieser Wandel wird schon heute in dadurch schrumpfenden Branchen wie Wissen (Buch- und Zeitungsverlage), Musik, Filmindustrie, sichtbar.

Das Neue: Eine „Sharing Economy“

Die bisherige Wirtschaftstheorie postulierte: Im optimalen Markt entspricht der Verkaufspreis den Grenzkosten.

In einer Sharing-Economy können immer mehr Güter und Dienstleistungen zu Preisen gegen Null angeboten werden, die Gewinnspanne sinkt also auf Null, weil eine weitere Verbreitung quasi keinerlei Grenzkosten mehr verursacht. Beispiel: Die Filesharing-Börse Napster, die seit 17 Jahren besteht.

Geschätzte 3 Mrd. Menschen sind heute im Internet.

Der Erfolg von privaten Musik-Clips, Ebooks, Blogs, News Groups, eigene Videos, Wikipedia, öffentliche, oft kostenfreie Online-Kurse und ‑studiengänge… verursacht marginale Grenzkosten. Es braucht nur einen Internet-Zugang.

Dezentrale Erzeugung Erneuerbarer Energie, Carsharing und bald fahrerloser Transport zu geringsten Grenzkosten innerhalb der kommenden 20 Jahre.

In Europa läuft der Umbau der Energiesysteme

Etwa 10 Jahre nach dem Gespräch von Rifkin mit Merkel in Deutschland heute: 32 % dezentral erzeugte Erneuerbare Energie aus Solar, Wind, Biomasse, Geothermie usw., bis 2020 werden es 35 % und bis 2040 werden es 100 % sein.

IBM ging am Anfang der Computerentwicklung von 7 (!) Computern aus, die gebraucht würden. Die Leistungsfähigkeit von Chips wurde allerdings alle 2 Jahre verdoppelt und das setzt sich fort bis heute. In spätestens 15-20 Jahren wird darum auch jeder mit dem „Internet der Dinge“ vernetzt sein, der nur 2 $ am Tag verdient. Und bezogen auf Energie zu Kosten in Höhe eines heutigen Smartphones!

1 W installierte PV kostete 1978 noch 78 $/W; heute noch 50ct/W und in 18 Monaten (bezogen auf spätestens Februar 2018!) werden es nur noch 35ct/W sein! EVU in USA schließen derzeit 20-Jahrsverträge ab für Solar- und Windstrom für 4ct/kWh! National Berkley Lab: Erzeugungskosten von Wind  und Solarstrom liegen bereits bei 2,8-3,5ct/kWh!

In Deutschland werden die vier großen Energiekonzerne EnBW, RWE, E.ON und Vattenfall mehr und mehr abgelöst durch Kooperativen kleiner Unternehmen, Genossenschaften, dezentrale Energieerzeuger. Die Großen erzeugen nicht mal 7% der Erneuerbaren Energien (stimmt das wirklich???). Die Großen entdecken nun neue Geschäftsfelder, u.a. Energiespar-Contracting, wo die Effizienzgewinne der Kunden geteilt werden, oder sie werden weichen (müssen). Im Beispiel wird also mit vermiedenem Energieverbrauch Geld verdient!

Auch China hat es kapiert

Ab Min 47:30 Nachdem sie von der Ersten gar nichts und von der Zweiten nur die letzten 10 Jahre mitbekommen hatten, wollen sie bei der Dritten industriellen Revolution nun von Anfang an führend dabei sein. 11 Wochen nach Rifkins erstem Besuch dort hatte sich das größte EVU verpflichtet, in den kommenden 4 Jahren 82 Mrd. Dollar zu investieren, um das Chinesische Stromnetz zu digitalisieren. Um die Einspeisung von EE-Kleinerzeugern zu ermöglichen. Das hat dieses Jahr begonnen.

Trendwende „Mobilität“

Man will heute in der „Millenian Generation“ keine Autos mehr besitzen, sondern besten Zugang zu Transport. Folge: Jedes Carsharing-Fahrzeug macht 15 Autos überflüssig! Larry Burns, früher Vize-Chef von GM und heute Professor an der University of Michigan machte eine Studie für die Stadt Ann Arbor Michigan: 80% der Autos könnten durch bessere Mobilitätsformen günstiger ersetzt werden! Eine Sache von zwei Generationen – global. Und die verbleibenden 100 Millionen Autos werden durch Elektrofahrzeuge ersetzt, mit Brennstoffzellen angetrieben, hergestellt mit 3D-Druckern aus recycelten Materialien und zu geringsten Grenzkosten, fahrerlos.

Min 52:00 Automobilhersteller werden zwar weiter Fahrzeuge herstellen, aber sie werden an einem wichtigen neuen Geschäftszweig maßgeblich beteiligt sein: Logistik; das bedeutet Datengenerierung und ‑sammlung, Auswertung und Bereitstellung der Infrastruktur‑ und Informationssysteme für die fahrerlosen Transportlösungen.

EU-Transportbranche: Es hat bereits begonnen

Daimler ist bereits dabei: In den letzten drei Jahren wurden schon 300.000 Lkw mit riesigen Sensorpaketen ausgestattet, die bereits auf den Straßen sind; riesige mobile Datenzentren, die überall in Europa unterwegs sind, um Daten zu sammeln, wie Verkehrsfluss, Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Lagerhallen… alle interessanten Informationen, um die private oder Unternehmens-Gesamteffizienz zu steigern und zugleich den ökologischen Fußabdruck zu verringern (Anmerkung: Wurden dafür in D vlt. auch die angeblichen Mautstellen für Lkw aufgebaut???).

Wie wird der Umbau zu diesem „Smarten Europa“ finanziert?

“On January 31st 2017, the European Union launched the digital Third Industrial Revolution Smart Europe economic modernization plan with a conference hosted by Mario Draghi, President of the European Central Bank, called “Into the Future: Europe’s Digital Integrated Market.” Mr. Rifkin delivered a keynote address on transforming the European Union into a smart Third Industrial Revolution paradigm. Quelle

Es ist ein 10-Jahresplan der EU. In Europa wurden alleine im Jahr 2012 etwa 741 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur ausgegeben – aber für Investitionen in die alte Plattform der zweiten Industriellen Revolution. Rifkins Vorschlag: Nur noch unabdingbare Erhaltungsinvestitionen, um vorzeitigen Kollaps zu vermeiden und Schwerpunktsetzung auf Investitionen in allen Regionen, um die Voraussetzungen der Dritte Revolution aufzubauen. Das könnte innerhalb von 30 Jahren abgeschlossen sein. Die Umorientierung hat bereits begonnen und ab kommendem Jahr wird das digitale Europa Region für Region vernetzt. China hat eine ähnliche Strategie entwickelt, „China Internet plus“ genannt.

Rifkins Prognose: Für zwei Generationen schafft dieser Umbau in allen Branchen Vollbeschäftigung mit qualifizierten und einfachen Jobs. In den USA zumindest lässt sich alle Investition durch Energieeinsparungen finanzieren.

Es braucht auch einen grundsätzlichen Bewusstseinswandel

Ca. ab Min 1:00:00. Die „Millenials“ besitzen bereits ein Bewusstsein des Teilens.

Alte Ökonomie: Status, Macht, Übertragbarkeit (Eigentum), Verhandelbarkeit.

Neue Ökonomie: Sharing Economy. Werterhalt durch Respekt vor Materie, Teilen, Weitergabe. Es geht nur um Freude daran und Nutzen/Nutzung, nicht um Eigentum. Kreislaufwirtschaft. Rifkin favorisiert eine Mischung beider Möglichkeiten. Er geht davon aus, dass das kapitalistische System nicht verschwinden, aber durch die Sharing Economy ergänzt wird. Dieser schon heute vorhandene Dualismus sei bis 2050 überall ausgereift und strukturell-systematisch angewendet.

Es findet ein Shift statt

  • von „Eigentum“ zu „Verfügbarkeit“,
  • von „Märkten“ zu „Zugang“ und „Netzwerken“,
  • von „Materialismus“ zu „Nachhaltigkeit“,
  • von „Marktkapital“ zu „Sozialkapital“

Eine Revolution also, wie Rifkin schlussfolgert. Es gibt seiner Erkenntnis nach

Drei hoffnungsvolle Punkte von „Wandel“ in der neuen Generation

  1. Die Art, wie „Freiheit“ definiert wird. Alt: Autonom, autark, unabhängig.
    Neu: Autonomie ist tödlich (Internet-Generation), auf sich allein gestellt sein ist tödlich. Das eigene Potenzial kann erst durch Vernetzung maximal ausgeschöpft werden. Ich bin frei, weil ich Zugang habe; nicht-exklusiv.
  2. Die Art, wie „Macht“ definiert wird. Alt: Pyramide, Hierarchien, von oben nach unten; oben ist einer, unten sind Viele.
    Neu: Macht durch Vernetzung=horizontal, nicht vertikal, Open Source
  3. Die Art, wie „Gesellschaft“ definiert wird. (aufgefallen: Community=Gemeinschaft) Alt: Jeder ist unabhängiges, souveränes Individuum. Diese Individuen interagieren, konkurrieren am Markt um knappe Ressourcen in einem Nullsummenspiel. Der ebenfalls unabhängige Staat vertritt eine Vereinigung solcher Individuen; dann konkurrieren Saaten miteinander um die knappen Ressourcen; Post-Westfälische Staatenwelt.
    Millenials: Shift von Geopolitik zu Biosphärenbewusstsein; Interaktion und gemeinsame Grundlage aller Ökosysteme und Lebensformen auf dem Planeten in den ersten 19 km über Erdboden. Entwicklung von Mitgefühl für alle übrigen Menschen und die übrige Mitwelt.

Ein Menschheitsfehler, den auch Rifkin machte, wie er einräumt: Er dachte damals, die Menschheit hätte mehr Zeit. Es wurde bisher linear gedacht. Die Einzel-Probleme schaukelten sich aber schon seit den 70er und 80er Jahren gegenseitig exponentiell auf, wodurch sich die Geschwindigkeit der Veränderungen etwa verzehnfachte.

Fragen und Antworten

Was wird aus den Arbeitsplätzen bei zunehmender Automatisierung?

Zwei Generationen Vollbeschäftigung zur Etablierung der smarten Systeme. Dann: Die Marktwirtschaft wird mehr und mehr automatisiert sein, dafür entsteht immer mehr Beschäftigung in der Non-Profit-Sozialökonomie. In der Sozialökonomie, der Non-Profit-Ökonomie und in großen Teilen der Sharing-Ökonomie ist Sozialkapital genauso wichtig wie Marktkapital. Dort findet menschliche Begegnung statt. Menschen brauchen Menschen. Wie finanziert sich das? Johns Hopkins University machte eine Studie in 40 Ländern zu Non-Profit-Organisationen. Servicegebühren ermöglichten die Quer-Finanzierung.

Ist auch ein psychologischer Wandel nötig?

Beispiel Absurdität der Schulsysteme: IM System Schule heißt Effizienz, NICHT zu teilen, Konkurrenz, Befehle zu befolgen und dem Marktsystem zu dienen. AUSSERHALB wird im Internet kooperiert, getauscht, freier Zugriff, es gibt kein geistiges Eigentum (Open Source), Crowd Sourcing.

Beispiel Nordfrankreich: Alle sieben Unis unter Führung der Kath. Universität Lille lehren nun interdisziplinär. Alle Studierenden werden Modulen und Teams zugeordnet. Diese Teams unterrichten sich gegenseitig. Der Dozent wird zum Moderator und Betreuer. Die Studenten konkurrieren nicht mehr um Wissen, es wird geteilt und das ist auch kein Betrug. Wissen ist nicht Macht, man besitzt es nicht und nutzt es nicht gegen Andere. Wissen ist nicht nur theoretisch. Sie engagieren sich z.B. im Service-Learning, also im Unterrichten Anderer mit dem Erlernten im Umfeld der Universitäten.

Darwinismus. Wie denkt Rifkin über Korruption und Betrug?

Rifkin glaubt – basierend auf der Geschichte – an die Kraft menschlicher Empathie, also Mitgefühl für die Schwächeren und deren Unterstützung. Das zeichne geschichtlich die höchst entwickelten menschlichen Zivilisationen aus.

Glück sind die leeren Seiten der Geschichte“. Georg Friedrich Hegel

Genossenschaften sind die Antreiber der neuen Sharing Economy.“ Sie werden in Wirtschaftsvorlesungen aber nie erwähnt. Dabei tragen sie ganze Teile des Gesellschaftslebens rund um die Welt.

Werden die globalen Konzerne die Regierungen nicht durch Abkommen wie TPP, TTIPS in ihre Interessen zwingen?

Rifkin kontert mit einer anderen Entwicklung: „Neue Seidenstraße“-Initiative von China, die von Shanghai nach Rotterdam führen soll. Der gesamte Mittelmeerraum hat 500Mill Konsumenten aus der EU und weitere 500Mill aus den anderen Anrainerstaaten im Osten und in Nordafrika; eine gemeinsame Entwicklung des „Internet of Things“ lag auf der Hand. Dafür neues Bewusstsein nötig; keine Kontrolle von oben, alle profitieren. Ist ebenso vorstellbar von Kanada über USA bis nach Chile in Südamerika.

Wie werden große Agrar-Produktionssysteme in 1.Welt- und auch 3.Welt-Ländern beeinflusst?

40% der globalen landwirtschaftlichen Bodennutzung dient der Tierfuttererzeugung. Es braucht mindestens 3,5 kg Futter um 0,5 kg Rindfleisch zu erzeugen.  Energetisch absolut ineffizient – und über 1/3 der Produktionskosten in der LW sind Energiekosten, plus alle Pestizide, Düngemittel, Verpackungen, Transporte usw. aus Enrgierohstoffen.

  • Mechanischer Landbau war die erste Revolution.
  • Chemischer Landbau war die zweite industrielle Revolution.
  • Es braucht smarten ökologischen Landbau in der dritten Industriellen Revolution. Es braucht regionalen und lokalen Landbau.

Welche Rolle spielt Wasser in einer dezentralisierten Landwirtschaft?

Weniger als 1% des globalen Wassers sind für die Menschen als Ressource nutzbar. Zwischen Wasser und Energie besteht ein direkter Zusammenhang: Man benötigt Energie, um Wasser zu bewegen. 8% der globalen Energieerzeugung! Für Gewinnung, Behandlung und Aufbereitung, Transport, Abwasseraufbereitung.

Unbekannter ist: Auch die (traditionelle) Energiewirtschaft benötigt Wasser. Mehr als 50% des von uns genutzten Wassers werden für die Kraftwerkskühlungen benötigt! Frankreich nutzt 80% Strom aus Atomkraft. Für deren Kühlung werden fast 50% der französischen Frischwassernutzung benötigt.

Mögliche Lösung: Kombisysteme Wasser/Strom (Min. 1:30:00). Dezentralisiertes „Wasser-Internet“ parallel mit Energieerzeugung aufbauen; z.B. Zisternen auf Dächern, die Regenwasser sammeln, Brauchwasser, die Turbinen antreiben können zur Stromerzeugung – wenn das Stromnetz ausfällt. Resilienz.

Können Entwicklungsländer die zweite Industrielle Revolution überspringen, da sie ja noch gar keine entsprechende Infrastruktur haben?

Ja: Entwicklungsländer können schneller sein, ihren Nachteil zum Vorteil machen und gleich die Infrastrukturen nach den neuen Erfordernissen der Dritten industriellen Revolution aufbauen. Die UN hat das aufgegriffen. Hauptproblem ist der Mangel an Elektrizität in den Ländern. Ban Ki-moon hat die globale Elektrifizierung zum Ziel erklärt.

1Mrd. Menschen hat heute noch keinen Zugang zu Strom. 40% aller Menschen haben nur unregelmäßigen und unsicheren Zugang. Weiter ist das auch Hauptursache für die anhaltende globale Unterdrückung der Frauen: Sie sind die „Sklaven am Herd und im Haushalt“. Mehr Kinder hieß mehr verfügbare Arbeitskräfte. Durch Elektrifizierung mehr Bildung auch für Frauen, Schulbesuch, mehr Wissen und Qualifizierung, Arbeitserleichterung, weniger Kinder. Erst mit Elektrifizierung sanken weltweit die Geburtenraten, NICHT durch Verteilen von Kondomen. Oft werden diese Mikronetzte zudem von Frauen aufgebaut; Afrika, Indien (Solarpanele, auch durch Mikrokredite gefördert).

Wie können Monoplole aufgelöst werden?

Warnung vor neuen Monopolen wie Google, Facebook; staatliche Überwachung und ggf. Regulierung empfohlen, um den öffentlichen Nutzen sicher zu stellen. Globale Behörden. Erfordert politische Diskussionen.

Wie machen wir Amerika wieder „groß“?

In USA bisher „Anreiz-Mentalität“: Anreize genügen, um Jobs zu kreieren. Bsp. Obama, der Milliarden in Green Energy investierte – aber es entstand keine Bewegung. Es wurde in einzelne Unternehmen investiert – aber nicht in die zunächst nötige Infrastruktur! (Min 1:37:00) Public-Private Partnerships erforderlich. Regierung, Industrie und Zivilgesellschaft. Das nennt Rifkin „Soziale Marktwirtschaft“.

* * * * *

Folgende Bücher sind von Jeremy Rifkin auf Deutsch erschienen:

  1. Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft
    Taschenbuch – 1. September 2005
    Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe!
  2. Access – Das Verschwinden des Eigentums: Warum wir weniger besitzen und mehr ausgeben werden
    Taschenbuch – 12. März 2007
  3. Die dritte industrielle Revolution: Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter
    Gebundenes Buch – 12. September 2011
  4. Die empathische Zivilisation: Wege zu einem globalen Bewusstsein
    Taschenbuch – 9. Dezember 2011
  5. Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft: Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus
    Taschenbuch – 27. April 2016


Kategorien:Allgemein, Bewusstsein, Geschichte, Naturzerstörung, Neue Wege in die Zukunft, News, Politik, Positive Veränderungen, Umwelt, Verantwortung, Video, Wandel

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  1. Die Dritte Industrielle Revolution oder die Dritte Industrielle Entladung…

    … zwischen Wissenschaft und Religion ? !

    Die Industriealisierung führt in die Hochsynergetik des Lebensraumes in der die Selbsterhaltung das Lebens insbesondere die des hoch entwickelten Interpretationsschimpansen, also die des denkakustischen Menschen, sich zunehmend pervertierend ausrichten muss.

    So steht die unbeantwortete Frage aller unbeantworteten Fragen, nämlich die nach dem Sinn des Lebens überhaupt, auf der Dringlichkeitsliste ganz oben. Denn nur eine klare Antwort auf diese Frage kann diesen Beitrag in eine tatsächlich bedenkenswerte Stellung bringen.

    So befürchte ich aber, das dieser Beitrag von Jeremy Rifkin nur großen Blödsinn darstellt und lediglich seiner eigenen, wenn auch kurzsichtigen, Selbsterhaltung dienlich ist.

  2. Was hier angesprochen wird ist nicht das was wirklich geschieht: mentalregierende Kontrolle der Menschen zur Gleichförmigkeit und Besitzlosigkeit,
    bewusste wie unbewusste Menschen erfahren es noch eine Weile… bis sie stark genug sind über den eigenen Kopf hinwegzukommen, dann ergeben sich neue Möglichkeiten.

  3. Immer muß eine Katastrophe herausgeschrien werden und nie wird der Neid vergessen, der Neid gegenüber den Reichen. Warum nicht anordnen, oder laut, ganz laut propagieren, jegliche Mode zu meiden. Weltweit soll es blaue Kittel geben und schon haben wir viel gespart. Wozu muß die holde Weiblichkeit Goldsachen tragen. Juwelen sind doch zum Leben völlig unnötig. Juwelenherstellung und Vertrieb ist morgen verboten oder sollte verboten werden. Und Fleischessen soll auch sofort aufhören. Die allgemeine Dummheit muss aufhören.
    Eines sollte doch klar sein. Unser begrenztes Wissen kann niemals einen klaren Blick in die Zukunft werfen. Aber jetzt gibt es unzählige Propheten. Ihr Pech ist es, dass ihre Katastrophen nicht eintreffen.
    Was der liebe Rifkin nicht versteht, ist die Digitalisierung der Arbeit. Handarbeit wird von Robotern übernommen. Und gibt die Sonne nicht genügend Energie? Das einzige kleine Problem ist der fehlende Wille zum Frieden. Darüber höre ich kein Wort.

    • Tja… was soll ich da sagen? Wieder einmal hat bei Georg offenbar der Wahrnehmunsgfilter „zugeschlagen“. So wenig ich den Ausführungen von Rifkin in allen Aspekten das Wort reden will, schildert er doch in sehr präziser Form und Vielfalt, wie sich die Dinge, aus heutiger Sicht betrachtet, entwickeln könnten – und nennt dafür gute Gründe.
      Eine solch „breite Sicht“ muss ich dem Kommentar definitiv absprechen. Reine Meinung und Meinungsmache lese ich da heraus. Und offenbar wenig Beschäftigung mit diesem Beitrag bzw. Vortrag selber.
      Egal, ob das lesen und/oder das hören schlecht funktionierten, gibt Rifkin doch insbesondere zu den „bemeckerten“ Punkten fundierte Antworten. Der persönliche Wahrnehmungsfilter eben…

      Georg, einmal mehr wünsche ich mir hier Kommentare mit deutlich mehr Qualität als nur Meinung! Anderenfalls die Bitte, sich hier und da einmal einen Kommentar zu verkneifen. DANKE!

  4. Doch eher sehr ernüchternd, das er so naiv(?) ist und die Mächte im Hintergrund ausser acht lässt! Dabei wäre die Entwicklung eine völlig andere ohne die Geisteskranke „Eliite“ im Hintergrund.
    Slebst die ETH Zürich hat festgestellt, das eine Handvoll Unternehmen 80% des Marktes kontrollieren!
    Ganz besonders bedenklich, das es gefährlich sei autonom zu sein! Das erinnert doch sehr an Orwell und andere Zukunftshorror Szenarien. Auch daß das „Internet der Dinge“ positiv belegt wird, zeigt, das der Redner von den gleichen Mächten finanziert wird, die für solche Zustände gesorgt haben. Das inzwischen beide Elternteile arbeiten müssen, um sich knapp über Wasser zu halten, das im Land der Meinungsfreiheit – was für eine farce – jemand entlasen oder gar eingesperrt wird, wegen eines facebook Kommentars; Auch vollkommen ausser Acht gelassen von Rifkin!
    Durch das „Internet der Dinge“- das selbstverständlich nicht auf der Hand liegt, nur weil die „Konsumenten“ mehr werden, reine verdummung – ist totale Kontrolle möglich und genau deswegen wurde es auch entwickelt!
    Aber natürlich auch nicht die kleinstes Kritik daran

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