Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf und der „kleine“ Mann zahlt sogar für Regenwasser

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Während die neuen Wasserbarone Wasser auf der ganzen Welt aufkaufen, schränken die Regierungen schnellstens die Bürger in der autonomen Wasserversorgung ein. Wasser, ein Luxusgut? Eine Stadt  im US-Bundesstaat Oregon hat gezeigt, dass es auch anders geht. Viele Jahre protestierten sie gegen den Bau einer Wasserabfüllanlage der Firma Nestlé und gewannen. Nestlé muss die Aktivitäten abbrechen. Oregon musste im Juli 2015 in fünf Bezirken wegen der Dürre den Notstand ausrufen. Das Wasser wird immer knapper. Nestlé vertreibt 64 Marken Wasser in 43 Ländern. Der Konzern benutzt allein 50 Quellen in den Vereinigten Staaten. Hier ist das Wasser Mangelware. Auch in Oregon versucht Nestlé seit 7 Jahren, an die Wasserquellen zu kommen. Nestlé hat für sein neues Werk 50(!) Arbeitsplätze versprochen. Irgendwann platzte auch den indigenen Völkern der Kragen, sodass sie zum Aufstand gegen Nestlé aufriefen. Nach langen Jahren Kampf gegen Nestlé haben sie es geschafft: Oregon verbot alle Wasserwerke von Nestlé.  Am 17. Mai stimmten die Bürger mit 68,8 Prozent gegen Nestlé. Wie lange man um Wasser kämpfen muss, zeigt Oregon. Doch nicht alle Proteste enden so erfolgreich.

Es ist ein beunruhigender Trend im Wassersektor, der in rasender Geschwindigkeit weltweit fortschreitet. Die neuen „Wasser-Barone“ – die Wall-Street-Banken und elitäre Multimilliardäre – kaufen Wasser auf der ganzen Welt auf, und zwar in einem noch nie dagewesenen Tempo.

Jahrzehntelang galt die Wasserversorgung als wichtige Staatsaufgabe. Erst in den 1990er-Jahren privatisierten viele Länder die Versorgung mit dem lebensnotwendigen Nass.

Heute beherrschen eine Reihe multinationaler Konzerne die globalen Wassermärkte, angefangen bei der Produktion der nötigen Anlagen für die Wasserproduktion über Abfüllanlagen für Flaschenwasser bis hin zu privaten Wasserversorgern und Großhändlern.

Wasser ist nicht nur Grundlage alles Lebens, sondern besitzt auch große Bedeutung für die Industrie. Im 20. Jahrhundert wurden Kriege um Erdöl geführt, im 21. Jahrhundert könnten uns Kriege um Wasser drohen. Siehe: Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt

Und da sind sie, die Spekulanten. Viele Anbieter von Finanzprodukten haben sich deshalb – z. T. bereits vor vielen Jahren – dazu entschlossen, Spezialfonds zum Thema Wasser in all seinen Perspektiven aufzulegen, um Anlegern zu ermöglichen, von der noch immer steigenden Nachfrage nach hochwertigem Trink- und Prozesswasser zu profitieren.

Fazit: Wasser ist zu einem Handelsgut verkommen, mit welchem sich viel Geld verdienen lässt.

Mega-Banken und Investoren wie Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Citigroup, UBS, Deutsche Bank, Credit Suisse, Macquarie Bank, Barclays Bank, der Blackstone Group, Allianz und HSBC Bank und andere sind für die Konsolidierung und die Kontrolle über das Wasser verantwortlich.

Wohlhabende Tycoons (oft auch als Großindustrielle, Magnaten oder Mogule bezeichnet, wobei ein Tycoon große Teile spezieller Industriezweige beherrscht und kontrolliert – daher stammt meist auch sein Vermögen) wie T. Boone Pickens, der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Familie, Hong Kong Li Ka-shing, Philippinen Manuel V. Pangilinan und andere philippinische Milliardäre und weitere Tycoons kaufen groß ein. Sie kaufen Tausende von Hektar Land mit Aquiferen (Grundwasserleiter) Seen, Wasserrechte, Wasserversorgungsunternehmen und Anteile an der Wassertechnik und Technologie-Unternehmen auf der ganzen Welt.

Georg W. Bush soll z. B. in Paraguay 70 000 ha Grund und Boden gekauft haben – direkt über dem weltgrößten Trinkwasser-Reservoir.

Wem gehört das Regenwasser?

Nicht nur in den USA ist eine Diskussion entfacht – Wem gehört der Regen? In Amerika offensichtlich der Regierung. Vor nicht vielen Generationen war die Speicherung von Regenwasser eine Notwendigkeit für das Überleben, aber seit einigen Jahren gibt es in verschiedenen Ländern immer mehr Gesetze, auf Grund derer die Speicherung von Regenwasser zu einer illegalen Handlung wird.

Ein Mann im Staate Oregon wurde wegen der Speicherung von Regenwasser auf seinem eigenen Grundstück  zu 30 Tagen Gefängnis verurteilt. Gary Harrington aus Eagle Point (Oregon) hatte drei Wassertonnen zu Hause auf seinem Grundstück, eine davon seit 37 Jahren, in denen er Wasser speicherte, sodass er in neun Fällen wegen „illegaler Reserven“ angeklagt wurde.

Nach dem Gesetz des Staates ist Wasser Allgemeingut, sodass wer auch immer Regenwasser sammeln will, zuvor eine Genehmigung der staatlichen Wasserverwaltungsbehörde einholen muss.
Der Fall, für den Harrington zu 30 Tagen Gefängnis und 1500 $ Geldstrafe verurteilt wurde, reicht zurück bis ins Jahr 2002, obwohl der Staat ihm im Jahr 2003 eine Erlaubnis gewährt hatte, die jedoch später zurückgezogen wurde.

Regenwasser

Oregon ist nicht der einzige Staat mit Regenwassersammelverbot, Utah, Colorado und Washington schließen sich dem an. Regenwassersammelbeschränkungen werden erteilt. Die freie Nutzung von Regenwasser wird durch neue Gesetze eingeschränkt.

In Colorado sind Regenfässer illegal! Es gibt mehrere Gründe, warum Regenfässer hier illegal sind. Das Hauptproblem sind hier die Wasserrechte. Wenn ein Hausbesitzer das Regenwasser auffängt, bedeutet es, er stiehlt das Regenwasser, denn er ist nicht gleichzeitig Eigentümer des Wassers, welches vom Dach herunter tropft. Die eigentlichen Eigentümer sind die Besitzer der Stauseen und Flüsse, denn dort soll sich das Wasser sammeln. Eine Ausnahme gilt für Familien, die auf ihrem Grundstück einen Brunnen installiert haben. In diesem Fall würden die Wasserrechte dem Hausbesitzer gehören. Klingt kompliziert, ist es auch. Das Erfassen von Regenwasser ist in Colorado ein Dauerthema und steht unter dem staatlichen Wasserrecht. In den überwiegenden Fällen erlaubt das Colorado-Gesetz den Kunden des Versorgers Denver Water nicht, das Regenwasser zu sammeln.

Immer mehr Kommunen in Deutschland führen Gebühren auf den Regen ein. Vor allem im ländlichen Raum, wo es viele große Grundstücke gibt. Es lohnt sich, denn egal, wie viel die Bürger auch am Wasser sparen – Regen fällt immer.

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Früher war der Anschluss der Regenwasserleitung an den Kanal der Kommune in Deutschland vorgeschrieben und gebührenfrei. Heute gilt das Gegenteil: Regenwasser soll auf den Grundstücken bewirtschaftet werden.

In Deutschland ist es anders, meinen Sie? Sie haben gedacht, so etwas gibt es nur in den USA? Oh, es kann noch schlimmer sein – denn auch hier in Deutschland bezahlt man dafür, dass der Regen einem auf das Hausdach prasselt. Das ist kein Scherz!

Seit dem Jahr 2000 haben Grundstückseigentümer in Berlin ein sogenanntes Niederschlagswasserentgelt für versiegelte Grundstücksflächen zu bezahlen, von denen Regenwasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Hiervon ausgenommen sind jedoch Grundstücksflächen, auf denen das Niederschlagswasser ordnungsgemäß im Boden versickern kann, z. B. auf Rasenflächen. Zur Berechnung des Niederschlagswasserentgeltes hatten die Berliner Wasserbetriebe Anfang 2000 allen Grundstückseigentümern ein Erfassungsblatt zugesandt und diese aufgefordert, die dort ausgewiesenen versiegelten Flächen für die Entgeltberechnung durch Rücksendung zu bestätigen. Andernfalls würden einfach die dort ausgewiesenen Flächen für die Entgeltberechnung zugrunde gelegt werden.

Dies sind nur einige Beispiele von vielen, die den „kleinen Mann“ betreffen. Doch es gibt ja auch noch große Konzerne, die mit Wasser viel Geld machen. Lesen Sie dazu auch: Wem gehört das Regenwasser?

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Versiegelungsgebühr bei den Abwasser- und Kanalgebühren auch als „Regen-Steuer“ bekannt

Regenwasser kann für die Toilettenspülung genutzt werden. Wichtig ist jedoch zu verhindern, dass das Trinkwasser mit Keimen in Berührung kommt. Daher dürfen keine Verbindungen zwischen den Trinkwasser- und den Regenwasserleitungen existieren.

Der Gesetzgeber hat derartige Verbindungsanschlüsse unter Strafe gestellt, da sie eine Gefahr für die öffentliche Wasserversorgung darstellen.

Die Wasserzufuhr für die Toilettenspülung sollte daher mit einem separat angelegten Regenwasserleitungssystem erfolgen.

Das für die Toilettenspülung genutzte Regenwasser ist in jedem Fall zu zählen und der dafür anfallende Abwasserbetrag zu zahlen.

Ob Regenwasser zum Wäschewaschen genutzt werden darf, ist regional unterschiedlich geregelt.

Die Nutzung von Regenwasser für die Verwendung als Gießwasser im Garten.

Auf Grund seiner Kalkfreiheit eignet sich Regenwasser dazu sogar sehr viel besser als Trinkwasser, da Pflanzen, die mit Regenwasser gegossen werden, Mineralien besser aufnehmen können. Quelle 

Eventuell haben Sie dieses Regenwasser eh schon bezahlt – also nutzen Sie es.

Werden Flächen auf dem Grundstück wie Einfahrt, Terrasse und Garten neu gestaltet, sollten Hausbesitzer eines unbedingt beachten: Auf komplett versiegelten Flächen können Niederschläge nicht versickern, sondern fließen auf direktem Weg in die Kanalisation. Damit kann Regenwasser zu einem erheblichen Kostenfaktor werden.

Wie weiß die Kommune, wie viel versiegelte Flächen Sie haben?

Da wäre die eine Möglichkeit durch Luftbilder. Sie fragen sich sicher, ob die Verwendung von Luftbildern ohne Zustimmung des Eigentümers rechtlich unproblematisch ist? Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind gewährleistet. Aus den Luftbildern werden lediglich Flächendaten ermittelt. Diese Daten werden ausschließlich für die Ermittlung der Entwässerungsgebühren verwendet. Eine weitergehende Zustimmung der Bürger ist nicht erforderlich.

Abhängig von der Klassifizierung werden verschiedene Versiegelungsfaktoren zur Berechnung der Gebühren angewandt. Das Regenwasser einer vollversiegelten Fläche wird zu 100 % in die öffentliche Kanalisation geleitet. Somit wird diese Fläche zu 100 % angerechnet. Wenig versiegelte Flächen wie Natursteinpflaster werden in der Regel mit einem wesentlich geringeren Faktor angesetzt. Dies bedeutet, je durchlässiger der Bodenbelag ist, desto weniger Fläche wird angerechnet und desto weniger Niederschlagswassergebühr wird berechnet. Diese Faktoren unterscheiden sich von Kommune zu Kommune.

Beispiel München –

Der Niederschlagswassergebührensatz liegt derzeit bei 1,30 Euro pro Quadratmeter und Jahr (Mehrwertsteuer fällt nicht an).

Beispiel Hamburg: Pro Quadratmeter versiegelter Fläche fällt in Zukunft für die Niederschlagswasserbeseitigung eine separate Gebühr von 0,73 Euro pro Jahr an. Die nach dem Frischwasserverbrauch berechnete Gebühr für das Schmutzwasser beträgt 2,09 Euro pro Kubikmeter.

Beispiel Berlin: In Berlin beträgt das Niederschlagswasserentgelt aktuell 1,744 Euro pro Quadratmeter (m²) entwässerte Grundfläche.

Mehr Informationen erfragen Sie bitte bei Ihrer Kommune.

Klage gegen Nestlé wegen illegaler Wasserentnahme

Um Wasser zu verkaufen, muss man es zuerst besitzen. In weiten Teilen der USA, dem wichtigsten Absatzmarkt für Nestlés Wassersparte, gilt das „Recht der stärksten Pumpe“: Wer Land besitzt oder gepachtet hat, darf auf seinem Grundstück so viel Wasser pumpen, wie er will – ohne Rücksicht auf seine Nachbarn. Im ländlichen US-Bundesstaat Maine hat Nestlé eine ganze Reihe von Quellgebieten aufgekauft. Dort schöpft der Konzern jährlich mehrere Millionen Kubikmeter Wasser ab und transportiert sie mit Tanklastwagen zu seinen Abfüllfabriken.

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Bei einer Untersuchung im März 2015 stellte The Desert Sun fest, dass die Erlaubnis, die Nestlé hatte, um Wasser durch den National Forest von San Bernardino zu transportieren, bereits im Jahr 1988 abgelaufen war.

Die Campaigner Gruppe The Story Of Stuff Project kündigte nun eine Klage gegen Nestlé an und zwar wegen illegaler Entnahme von Grundwasser in Kalifornien für seine Marke Arrowhead, die als einer der Hauptverursacher der Dürrekatastrophe des Staates gilt.

Auch dies nur einige Beispiele, dass Wasser immer mehr zu einem Handelsgut verkommt und das, obwohl es immer knapper wird. Nirgends wird es deutlicher als in Kalifornien. Kalifornien geht in das vierte Jahr der schweren Dürre.

Offensichtlich in Erwartung der sich seit langem abzeichnenden Wasserverknappung haben in den vergangenen zehn Jahren die großen Banken der Wall Street und der internationalen Finanzzentren – ebenso wie Mitglieder des Bush-Clans und der Multimilliardär T. Boone Pickens alles aufgekauft, was mit Wasser zu tun hat: Land, unter dem sich Grundwasserschichten befinden, Seen, alle Bereiche der Wasserbautechnik, nichtrostende Röhren, Pumpen, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, etc. – einfach alles, womit man in einer privatisierten Wasserwirtschaft Profite machen kann.

Schon 2011 schwor der Chefökonom der Citigroup, Willem Buiter: „Der Wassermarkt wird bald heißer sein als der Ölmarkt. Wasser als Anlage wird meiner Meinung nach bald die wichtigste Kategorie von Anlagen auf der Basis physischer Güter sein und Öl, Kupfer, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Edelmetalle bei weitem übertreffen.“

Milliardär T. Boone Pickens ist im Besitz von mehr Wasserrechten als alle anderen Menschen in Amerika, mit Rechten, genug von der Ogallala Aquifer auf ca. 200 000 acre-feet (oder 65 Milliarden Liter Wasser) ein Jahr zu entleeren. Das Wasser liegt einige hundert Meter unter der Oberfläche, etwa 70 Meilen nordöstlich von Amarillo. Und irgendwann kann er es teuer an die Städte wie San Antonio und El Paso verkaufen.

Aber gewöhnliche Bürger wie Gary Harrington dürfen Regenwasser auf deren 170 Hektar Privatgrundstück nicht sammeln.

Thomas Boone Pickens ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Öl-Investor. Er gehört zu den reichsten Personen der Vereinigten Staaten, und obwohl er bereits 87 Jahre alt ist, twittert er fleißig zu seinen über 130 000 Followern.

T. Boone Pickens wurde mit Erdöl zum Multimilliardär. Er wusste bereits 2008, dass Trinkwasser einmal knapp werden würde. Deshalb spekuliert er mit dem kostbaren Nass – ausgerechnet in Texas. Der wahre Schatz liegt jedoch unter der karstigen Erde. Pickens hat rund 100 Millionen Dollar und acht Jahre investiert, um Rechte an einem gigantischen Wasserreservoir zu erwerben, berichtete bereits 2008 der Tagesspiegel und auch die Süddeutsche Zeitung berichtet 2010, dass T. Boone Pickens 1997 einen Hedgefonds gründete und er ein gigantisches unterirdisches Wasserreservoir gekauft hatte.

Von Utah bis Kalifornien wird das Wasser immer knapper.

Einige Umweltschützer sehen die größte Öko-Katastrophe der westlichen Welt voraus. Bereits bis Ende des Jahrhunderts könnte die Gegend unbewohnbar werden. Ein Mann dürfte die bedrohliche Lage jedoch zumindest mit einem lachenden Auge sehen: Hedge-Fonds-Milliardär John Dickerson. Bereits Ende der 1990er-Jahre begann er entlang des Colorado River, der Lebensader des gesamten amerikanischen Südwestens, Wasserrechte aufzukaufen. 400 Millionen Dollar gab Dickerson aus. Außerdem kaufte er sich Wasserrechte entlang des Murray-Darling-Beckens, Australiens größtes Flusssystem in einem Sedimentbecken und zugleich die größte fruchtbare Region im Südosten des Kontinents.

John Dickerson ist der Gründer und CEO von Summit Global Management, ein ehemaliger CIA-Analyst und der Käufer von Milliarden von Gallonen Wasser. Auf die Idee hatte ihn Al Gore mit seinem Kampf gegen die globale Erwärmung gebracht. Als es hieß, dass es in Zukunft immer mehr Dürre gegeben würde, erfand er – den ersten Wasserfonds. Summit Global Management verwaltet $ 198 750 000. Der Sitz befindet sich in San Diego.

Jedes Jahr werden weltweit rund 500 Milliarden Euro in Wassertechnik investiert, Tendenz weiter steigend“, beziffert Summit-CEO John Dickerson, warum es sich lohnt, in Wasser zu investieren.

2012 schätzten die Vereinten Nationen bereits, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2040 von derzeit etwa sieben Milliarden Menschen auf knapp neun Milliarden anwachsen wird. Dann würden die Süßwasservorkommen der Erde nur noch 70 Prozent des Bedarfs decken. Durch Klimawandel bedingte Gletscherschmelze und Ausbreitung von Wüsten könnten mehreren Studien zufolge zudem ausgerechnet in dicht besiedelten Regionen zu Wasserknappheit führen. Mit anderen Worten: Wasser wird ein seltener, wertvoller Rohstoff wie Gold, Öl und Diamanten werden – und um die werden bereits Kriege geführt.

Wer das Wasser hat, bestimmt, wer lebt oder stirbt!

„Wir horchen staunend auf, wenn eine Nasa-Sonde Wasser auf dem Mars entdeckt haben soll – aber wir haben verlernt zu staunen über das Wasser, das bei uns so selbstverständlich aus dem Hahn fließt.“ Horst Köhler

Netzfrau Doro Schreier

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5 replies

  1. Also – wenn das Regenwasser „denen“ gehört, sie also einen Eigentumsanspruch darauf anmelden, dann müssen sie ja auch dafür haften.
    Und wenn „deren“ Regen auf mein Dach oder mein Grundstück fällt und ich verbiete das und der Regen fällt einfach trotzdem darauf, dann ist das eine Verletzung meines Eigentumsanspruchs und Hoheitsrechts. Dann muss ich „denen“ eben exorbitante Rechunung schreiben, weil „ihr“ Regen sich nicht an meine Regeln und Gesetze hält. Als „Eigentümer des Regens“ sind sie haftbar für solche Verstöße. Da sind sie ja dann Treuhänder….

  2. Nun das privatisierte und monopolisierte Wasser ist Teil der Versklavung uns aller. Wie Christoph Hoerstel ja immer wieder darstellt sind die Kartelle eine Mafia, wobei das Finanzkartel mit exorbitanten Gewinnen eben alles aufkaufen kann. Wir haben alle viel zu lange „geschlafen“ und uns fuer Politik desinteressiert. Alle muessen wir uns an die eigene Nase fassen und versaeumtes ganz schnell aufholen. dabei kommt es darauf an aus dem Sessel zu kommen, weg vom TV und PC hin zu legalem Aktionen mit Gleichgesinnten. Sollte man mal bei der Deutschen Mitte vorbeischauen? Eine NEUE Partei die gebrochene Wahllversprechen systematisch ausschliesst…. Christoph Hoerstel in Youtube Facebook und www.

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