Sind wir schon friedensfähig?

friedenEndlich Frieden statt Krieg !

Es gibt fast keinen Menschen, der sich das nicht aus tiefstem Herzen wünscht.
Warum gelingt Frieden noch nicht? Was ist die Leit-Intension des Miteinanders auf unserem Planeten? Wäre denn unser tagtäglicher Umgang miteinander schon friedensfähig?
Kriege entstehen durch mehrere Aspekte, aber sie werden genauso angeheizt wie Kleinkriege durch Mangel, Unzufriedenheit und Habgier. Wir können nur aufgehetzt werden, wenn wir nicht mit uns selbst im Frieden sind.
Und sind unsere Beziehungen schon friedensfähig?
Beziehungen begegnen uns überall …ob mit den Kindern, Eltern, Freunden, Kollegen, oder Partnern. Worauf könnten wir achten, damit wir friedensfähige Partnerschaften haben, also statt Beziehungen Beschenkungen?

  • Können wir noch sehen, erkennen, spüren, dass ein Großteil der Menschen nur mit Bedingungen lebt und liebt?
  •  Sehnen wir uns nach etwas, was wir meinen, von unserem Gegenüber zu brauchen?
  • Ist uns bewusst, dass fast alle Menschen Handlungen tagtäglich durchführen, um irgendetwas zu erreichen oder zu bekommen?
  • Merken, fühlen wir es noch, dass zu selten etwas aus reinster bedingungsloser Liebe geschieht?
  • Spüren wir das vielleicht doch hin und wieder, können es aber nicht einordnen, oder ändern?

Durch unsere leidvollen Erfahrungen in den verschiedenen Inkarnationen befindet sich seit unendlich langer Zeit ein so tiefer Graben zwischen den Völkern, Geschlechtern und Generationen, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie es sich anfühlt, wenn die Liebe ständig im Fluss ist, wenn beide Seiten fortlaufend liebende Wertschätzung üben.

Der beste Weg ist, sich zu entscheiden, also ganz bewusst die Entscheidung zu treffen, Liebe ohne Bedingungen ganz einfach wieder zu leben. Das braucht Übung. Das heißt bewusstes Heraustreten aus dem Mangelgefühl.

Die meisten Menschen führen Beziehungen, das bedeutet, sie sind nicht ausbalanciert in ihrem Inneren, sie haben Mangel an etwas, dessen Ergänzung sie von ihrem Gegenüber erhoffen? Sie ziehen das aus dem Partner, was sie brauchen.

Wäre es nicht viel, viel schöner, bereichernder und in Folge friedvoller, wenn wir es schaffen, uns statt dessen liebevoll zu beschenken? Beschenkungen können Mangel, Ängste, Einsamkeit, Krankheit und Krieg vermeiden.

Was passiert eigentlich zwischenmenschlich bei einer unausbalancierten Paarbeziehung?
Wieso kommt es zum Ziehen?

Basis der Beziehung ist leider meistens: „Ich liebe dich, weil ich dich brauche.“
Im Gegensatz zu: „Ich liebe dich, weil du so bist wie du bist.“

Die damit verbundene, ebenfalls der Kindheitssituation entsprechende Angst vor dem Verlust des Objektes führt zu einem starken Harmoniebedürfnis. Darum wirken solche Beziehungen äußerlich auf ihre Umwelt über lange Zeit besonders stabil und sie wirken perfekt.
Die im Untergrund vorhandene Selbstverleugnung lässt aber ein wirkliches Glück nicht zu. So wird die Beziehung auf der einen Seite als unverzichtbar, auf der anderen Seite aber unterschwellig als Belastung empfunden. Es entsteht ein kleiner, anfangs kaum bemerkter Unfrieden, unzufriedene Sticheleien, die in Streit ausarten können; und das nur, weil wir nicht verstehen, das wir alles in uns selbst finden können, was wir brauchen.

Es ist ein Akt der Achtsamkeit, mit sich zu arbeiten und sein innewohnendes Potential zu entdecken.

Selbstvertrauen und Selbstwert sind wichtige Themen und dürfen im tiefen Inneren wachsen. Das dadurch entstandene Vertrauen und Wertbewusstsein darf im Gegenüber sein Spiegelbild finden.

Erlaube Dir Deine Schatten und Ängste anzuerkennen, und sie in Dein inneres Ensemble zu integrieren. All das macht Dein Ich aus. Hierbei geht es um die Qualität deiner Innenschau und des Vertrauens darauf, dass das, was in Deinem Inneren vorhanden ist, wichtig und immer ein Geschenk ist und Dich in Deinem Selbstwertprozess prüft und unterstützt.

Das Wort Vertrauen hängt sprachgeschichtlich mit dem Wort „anvertrauen“ zusammen, aber auch mit dem „sich trauen“. Vertrauen ist die Fähigkeit, auf sich selbst vertrauen zu können, zu wissen, dass wir in uns alle Gaben haben, um uns und unsere Gegenüber mit unserem Selbst beschenken zu können. Dieses tiefe Selbst-Vertrauen, diese Zuversicht gestattet es, unser Sein vollkommen auszustrahlen. Wir zeigen, wer wir sind. Und wir werden vertrauenswürdig! Vertrauenswürdige Partner stärken einander.

Wenn wir uns unserer inneren Führung anvertrauen, erkennen wir die Dinge klarer, und unsere Gefühle werden spontaner, fließender, wie sprudelndes Wasser. Denn Dein innewohnendes Sehnen nach Heil- und Ganzwerdung kannst nur Du selbst ganz stillen.

  • Drei Zustände sind es, die unser Gleichgewicht und Selbstwertgefühl sabotieren: Manipulation der Umwelt, Selbstzweifel und übertriebene Kompromissbereitschaft.
  • Drei Qualitäten können unser Selbstwertgefühl und Gleichgewicht korrigieren oder wiederherstellen: Gesunder objektiver Scharfsinn, Selbstliebe, sowie weise Achtsamkeit gegenüber den eigenen Wünschen.

Wenn wir nicht mehr kritiklos alles eins zu eins übernehmen, was uns unsere Umwelt vormacht, wenn wir uns Selbst mehr vertrauen und wenn wir allmählich aufhören, Kompromisse zu machen, die nicht mit unseren heiligen ursprünglichen Absichten vereinbar sind, dann befreien wir uns von den alten, unbewussten, illusorischen Mustern der Abhängigkeiten und öffnen den Raum für das wundersame Erblühen eines erleuchtenden Selbst-Trauens.

Der Prozess der Erlangung und Stabilisierung des Selbstwertgefühls kann uns aus der Unbalance herausführen und einen inneren Reichtum kreieren, der gegenseitiges Schenken unterstützt. Es ist die innere Zuversicht und Dein Selbstvertrauen, alles zu manifestieren, was Du bist, um die eigenen Fähigkeiten zu entfalten und dadurch auf sich selbst zu vertrauen. Mangel verschwindet.

Ausdruck des inneren Gleichgewichts und der inneren Klarheit sind Selbstwertgefühl und eine in sich gesättigte Ausstrahlung. Sie zeigen sich offen im Außen, wenn wir heil, zufrieden, im Frieden und natürlich sind. Unser Selbstwertgefühl ist ein Barometer unseres inneren Gleichgewichts oder aber Ungleichgewichts.

Wer in sich das sucht und findet, wonach er im Außen sucht, braucht keine Energie vom Gegenüber ziehen. Wer sich selbst genügen kann und für sein Glück sorgt, der ist voller Harmonie, voller Kraft, der läuft über vor Freude und hat deshalb viel zu geben, zu schenken.
Dann wird aus einer fordernden Beziehung eine friedensfähige Beschenkung.

Durch die wahre bedingungsfreie Liebe sind wir gewappnet, den Schleier der verdunkelnden Matrix vor unseren Augen ohne Angst zu lupfen, ja sogar aufzuheben, denn die Zeit ist reif.

  • Wir brauchen nicht mehr bedingt lieben und leben.
  • Wir können freudvoll und frei im täglichen Leben handeln, uns selbst verschenken. Fülle entsteht von alleine.
  • Bedingungen sind nirgends mehr von Nöten, das bedeutet auch: Verträge zur Absicherung sind überflüssig. Wir brauchen keine angstbasierten Versicherungen mehr.
  • Wir erreichen sogar Angstfreiheit, und diese hat keine Mauern und Stacheldrähte mehr nötig.
  • Gründe für den kleinen und großen Unfrieden fallen weg. Ja, auch der hat keine Basis mehr, weil wir befriedet sind.

Wo keine Gründe mehr für Unfrieden existieren, wird nirgendwo mehr Boden für Krieg nachwachsen.

Wie Mikro – so Makro!

Mögen nur noch Liebes- und Friedenslieder den Klangraum unserer schönen Mutter Erde füllen!

 

Buchtipp:

„Der (v)erkannte Mann“
von Renate Helene Zormeier
zu beziehen im Best-Off-Verlag für € 16,50
www.bestoffverlag.de
ISBN 978-3-942427-09-8

www.liebeslichtblick.de

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zormeierRenate Helene Zormeier

Jahrgang 1954, Mutter von zwei Kindern;
geboren in Murnau; nach fünf Jahren Türkei und drei Jahren Borkum jetzt wieder zuhause im bayrischen Voralpenland.
Sie erlebte 2005 eine totale Neuausrichtung ihres Lebens. Geschult durch das Leben, musste sie im „stonewashed“-Modus, ihre psychologischen Studien, ebenso wie ihr inneres Wachstum durch tiefgehende Seelen-Erkenntnisse, durchlaufen. Heute behandelt sie mit Energiearbeit, Körperarbeit, HypnoTrance erfolgreich ihre Mitmenschen und erreicht durch direkte Anbindung an die wahre Göttliche Quelle, tiefste Schichten.



Kategorien:Bewusstsein, Frieden

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5 replies

  1. Vielen Dank, Mathias Giesa und Michael Pfeiffer, ich stimme Euch vollkommen zu. Danke für die Ausführungen.
    In meinem Buch konnte ich diese Aspekte natürlich sehr viel ausführlicher behandeln. Es ist erhebend, wenn es immer mehr Menschen werden, die so mitdenken und handeln. Mit Herzlicht, Renate Helene Zormeier.

  2. Es ist – nach meiner WahrNehmung – ein WunderBarer Artikel! HertzLichten Dank dafür ❤
    Die FriedensFähigkeit beginnt in Uns – braucht aber Auch ein NEST, um wachsen zu können, bis sie in UNS so Friedensfähig und FalkenStark wird, dass die "kleine weiße Friedenstaube" (ein kleines PionierLied) nicht 'ZerrFleischt' wird, wenn sie das Heimische Nest verläßt (um FriedensTaube zu sein …)
    … Ein (Systemisches) Nest, das eigtl. nur (fünf) Eigenschaften haben müsste, diese Liebe weiterhin wachsen zu lassen, die in Jedem Kind bereits angelegt ist und durch UNS (Eltern, Umfeld etc. – natürlich biologische und soziologische Ursachen in All ihren Facetten) erst ihre Ver-Zerrungen erfährt …
    Diese (selbst! in der Kindheit Er-fahrenen & erLernten) Ver-Zerrungen widerSpiegeln sich nachher dann auch in Jeder PartnerSchaft … Sicher könnte es einen – sagen wir es mal etwas unterhalb der GürtelLinie – 'Kosmischen Orgasmus' geben, würde man/n an seinem jeweils 'anderen fehlenden' Teil achtsam wahrnehmend 'arbeiten', sodass in Jedem & Jeder selbst, männliche und weibliche Anteile dynamisch möglichst (und immer wieder neu austarierend) halbwegs im GleichGewicht sind … sollte sich dann solch in Pärchen begegnen – egal in welcher Konstellation auch Immer! – und sich Lieben! (und sei es auch im ersten Moment 'nur' körperlich …) – kann der 'Himmel explodieren' und ein Neuer Stern entStehen … LG & LD 🙂

  3. Eine wichtige physisch/psychische Voraussetzung für die Friedensfähigkeit ist m.E. die vegetarische Ernährung! Leo Tolstoi sagte: „Solange es noch Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!“
    Abgesehen von den in der Massentierhaltung mit Antibiotika, Hormonen, Gen-Futter und anderen Scheußlichkeiten vollgestopften Tieren, essen wir mit dem Fleisch auch die seelischen Qualen und Todesängste dieser armen Tiere in uns hinein!!! Dazu kommt noch, dass der menschliche Darm nicht für den Verzehr von Fleisch geeignet ist, da sich in dem viel zu langen Darm, die Verwesungsgifte des Fleisches prächtig entfalten können! Die hohe Sterblichkeitsrate an Darm-Krebs belegt dies!
    Na denn, guten Appetit!

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