Der Medienstrudel – Teil 2

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Teil II – Der Einfluss der Pornoindustrie auf unsere Gesellschaft

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Beleuchten wir nun einen anderen wichtigen Industriezweig – die Pornoindustrie.

Warum gibt es in unseren, auf Konsum aufgebauten Ländern so viele Produkte, die am besten durch sexuell angehauchte Werbung verkauft werden? Die Werbefachleute haben die Psychologie unserer implantierten Märchenmuster durchschaut und machen sie sich zu nutze.

Wir merken jedoch kaum, wie viele unterschwellige, uns künstlich stimulierende Reize wir aufnehmen, wie viel sexuelle Nahrung wir zu uns nehmen. Nahrung, durch die wir unsere sexuelle Lust oder auch Unlust kompensieren bzw. aus der wir uns sexuelle Befriedigung erhoffen. Denn Sexualität ist ein komplexer, multi-dimensionaler, energetisch-tiefer, körperlich-geistig-seelischer Vorgang. Jede Werbung wirkt im Unbewussten. Meist versteckt, wie viele Branchen es praktizieren, besonders Obengenannte.
Ein weiteres Beispiel ist die Zigarettenindustrie. Hier wird gezielt mit der menschlichen Eigenschaft des Trotzes gerechnet („… ist tödlich“, trotzdem wird geraucht). In Filmen werden, in für das Auge nicht wahrnehmbaren Reizen, in Hintergrundbildern und Musikstücken Botschaften eingespielt. Versprechen für Aufwertung des Lebens, wenn der Mensch sich für ihre Produkte entscheidet. In Wirklichkeit wird Gier und NeuGIER geweckt. Menschen merken oft nur ganz leise, unterschwellig, dass diese Produkte nichts mit Wertschätzung, Lebensqualität, Herzenswärme, Menschen- und Selbstachtung, Freude an der Liebe, mit der Liebe selbst, nichts zu tun haben.

Eine Macht, die Abhängigkeiten schaffen kann

Pornografie ist ein geschichtsträchtiges Kapitel, das nicht auszuklammern ist – dieses Thema berührt unsere Intimsphäre, unser Verletzlichstes. Der Bereich der Sexualität ist so empfindlich, dass bereits verbale Verletzungen dauerhafte, mitunter lebenslange Folgen nach sich ziehen können. Im Bereich der Sexualität sind andauernde Traumatisierungen durch verschiedenste Arten von Verletzungen des Intimbereichs möglich, (sogar im transpersonellen Bereich, hier spreche ich aus meinen Erfahrungen aus der Energie-Arbeit ), weil Sexualität ganz eng mit unserer Lebenskraft verbunden ist.

Durch die Idee der totalen sexuellen Befreiung und der freien Liebe entstand in den 1970er Jahren ein regelrechter Boom von Kunstpornos und Erotikfilmen. Man versuchte filmische Handlung und sexuelle Szenen aufwendig miteinander zu verbinden. In den Actionfilmen kommen genau dann die Liebesszenen, in denen sich die Hauptdarsteller vereinigen, wenn die Spannung am höchsten ist. Ist das Absicht oder ist das Zufall? Der Zuschauer empfindet das als natürlich. Da sind ein James Bond und eine Frau und beide stehen unter Druck. Sie fallen übereinander her, ge- oder missbrauchen sich, um Spannung abzubauen.

Manche Erotikfilme können noch ein Niveaulevel erreichen, das mit Kunst vergleichbar ist. Aber auch sie werden genauso wie extreme Pornoprodukte mit suchthervorrufenden Informationen quasi hinter den Bildern gespickt, ganz unmerklich, auf einer nicht wahrnehmbaren Frequenz.

Durch Videos kommen die Filme in die Privatwohnungen und Nachts gibt es billige Pornografie auch in den Mainstreams. Sie bedienen angesichts der geringen Kosten jeden Fetisch. Die Zahl der pro Jahr produzierten Pornofilme und -produkte stieg in steile Höhen.

Es besteht eine übergroße Sehnsucht der Männer nach der Wärme und Weichheit eines weiblichen Körpers, nach greifbarer Nähe und unbewusstes Wiedererleben der mütterlichen Geborgenheit. Pornoprodukte scheinen vage die Erfüllung dieser Wünsche vorzuspielen. Begierde wird mit Liebe verwechselt und falsch interpretiert. Den Helden der Moderne wird vorgegaukelt, dass diese „Hilfs-Produkte“ dieser so geschickt agierenden Herstellungs-Imperien alles ist, was sie brauchen. Dabei bekommen solche Spielzeuge und Filme mit psychologisch genauestens funktionierender Absicht einen Hauch von „Verbotenem” mit, um das Interesse daran anzustacheln, Bedürftigkeiten werden forciert.

Unsere Kultur ist ausgerichtet auf das Bedienen dieser Suchtstrukturen; es gibt einen großen Markt an menschlicher und sexueller Konsumware.

Der Weibliche Schoß wird benutzt

Entsprechend werden schon junge Männer verführt, mit dem weiblichen Schoß unsensibel und nur auf Befriedigung der eigenen Bedürfnisse hechelnd, umzugehen. Sie lernen auch im Sexualkundeunterricht nicht, dass der weibliche Körper der heilige Raum, der Leben schenkende Tempel ist. Er ist von seiner Natur der nehmende, raumgebende, spürende und haltende Pol, der durch Pornografie tief entwertet und verachtet wird. Aber das können nur wenige Männer spüren. Und so wissen viele nicht, was sie mit der Unterstützung der Pornoindustrie, die den weiblichen Schoß nur benutzt, um Geschäfte zu machen, eigentlich wieder anrichten. Diese Art der weiblichen Darstellung zeigt sich achtlos, respektlos, lieblos, gierig und ab- und entwertend gegenüber der wahren Bedeutung der Frauen. Sie verschweigt in äußerst unsensibler Weise, wie heilig und entsprechend schützenswert weibliche Genitalien sind. Sie zeigt in keinster Weise, dass der Mann, der nur die schnelle Befriedigung seiner Lust im Sinne hat, etwas Grundlegendes missversteht und dadurch in seinem reellen Leben viel Existenzielles verpasst:

Er verpasst es, seine Sexualität und damit sich Selbst hoch zu achten und zu heiligen, indem er einen pornografisch entweihten weiblichen Körper dazu benutzt, sich kurzweilige Erleichterung zu verschaffen.
Er verpasst es, Gefühle zu spüren; seinem verletzten Herzen wieder eine Chance zu geben.
Er verpasst es, sein wahres Inneres mit der echten Liebe, und damit Heilung zu verbinden.
Er verpasst es, die Wärme einer Frau in ihrer physischen und psychischen Ganzheit zu erfahren, lieben zu lernen, wenn er sich nur ergötzt an der Schönheit ihrer Brüste, Beine, Genitalien; oder nur orientiert an Bildern, an kalten, künstlichen Konstrukten, an Weiblichkeit vortäuschenden Teilen.
Er erfährt Frau nicht als eine Einheit von Körper und Seele, mit der er eine tiefe, innige, liebende Beziehung erfahren kann.
So fehlt ihm psychische Stabilität und er verletzt sich unwissentlich immer weiter, wird hungriger und hungriger, empfindet Kälte und Kälte raubt Kraft.

Der Lockruf des künstlichen Eros, der mit körperlichen Genüssen ohne liebenden Partner ruft, kann Männer in eine Art Sucht treiben. Sehn-sucht wird gezielt von der Pornoindustrie mit Sex-sucht ersetzt. Diese Sucht bewirkt, nach dem Konsum pornografischer Güter, eine Art Sehnen nach einer Welt ohne Schranken.

Kennt jemand einen Menschen, der von sich sagt, er sei sexsüchtig? Häufig wissen das nicht einmal die nächsten Angehörigen, nicht mal der Lebenspartner. Es ist für den Betroffenen selbst eine sehr schwierige Situation, zu erleben, dass er schnellen Sex braucht, um dauerhaft psychisch überleben zu können. Es ist eine innere Spannung da, und er kennt keinen anderen Weg, auf dem er diese abbauen kann. Er verurteilt sich selber dafür, dass seine Zufriedenheit davon abhängt, dass er schnellen Sex braucht. Dabei konnten Forscher schon beweisen, dass der Mann bei jeder Ejakulation Lebenskraft an den Empfänger abgibt.

Emotionale Enttäuschung

Oft fühlt der Konsument von Porno-Angeboten nachher eine große Leere, denn es fehlt einfach Wärme und Echtheit, Achtung und Respekt, die einen erotischen oder sexuellen Akt in wahrer Liebe begleiten. Dem süchtigen Liebhaber des Porno-Eros zeigt sich in seiner Verlorenheit nicht, wie er in den Freuden des Augenblicks lebt und sich in ein Netz verstrickt, dem er alleine schwer entrinnen kann.
Eher sogar geht seine Suche mit einer emotionalen Enttäuschung einher in dem Sinne: „das Gegenüber, bzw. das Spielzeug konnte mir nicht das geben, was ich wirklich brauche“. Statt dieses erkennen zu können, wird dann jedoch nach immer spezielleren und ausgefalleneren Formen des sexuellen Exzesses gesucht. Form und Ausmaß sexueller Praktiken, die von manchen Menschen, vorsichtig gesagt, als schräg empfunden werden, hängen sehr stark damit zusammen, welche Arten von dramatischen Ohnmachts-Erfahrungen es in diesem oder anderen Leben gegeben hat.

Kannst du „NEIN“ sagen?

Es entsteht der Eindruck, dass ein Mann dadurch zum Manne wird. In Wahrheit wird ein Mann zum Mann, indem er NEIN! zum schnellen Trieb-Sex sagt und sich nicht dazu verführen lässt.

„Und so Du ein männliches Wesen bist, prüfe dich selbst: Du hast IHN in dir! Den Mann, der Frauen hasst. Schau nur an, wie du reagierst, wo ich DIESEN Mann in dir anspreche! Schau dir deine „Abwehrmechanismen“ an. Schau an, wie du dicht machst. Wie du mich anschreist: Alles Quatsch, ich liebe Frauen, ich LIEBE MEINE FRAU! Doch Du hast beides in dir: Du liebst Frauen und du hasst sie. Ich muss auch den Hasser in dir ansprechen, damit du diesen Hass (und seine Ursache) erkennst und wirklich zu ihrem Liebhaber werden kannst. Die Lösung für eine erfolgreiche Heldenreise in die eigene Männerseele, fähig zur partnerschaftlichen Liebe, bedeutet: Du führst dich selbst aus all der Abhängigkeit von Sexbesessenheit und tierischem Instinktverhalten, um als Mensch und Mann bewusst zu werden.“
– Jürgen Schröter (Das Manifest der Mannzipation) –

Und so möchte der Ruf lautstark in die Welt:
„Liebe Menschen, lasst Euch nicht mehr länger von der auf Gewinne orientierten Wirtschaft dominieren!”

Die Fähigkeit eines Mannes, seine Bestimmung zu leben, sie auch auszudrücken ist sehr eng verbunden mit seiner Sexualität. Unser Planet braucht NEUE STARKE MÄNNER, die wieder das Zepter der wahren, natürlichen männlichen Autorität in die Hand nehmen können. Sie dürfen nun zusammen mit den Frauen heilen und wirkliche LIEBE wieder zulassen. Sexuelle Vereinigung ist eines der im Herzen berührendsten, tiefsten Geschenke des Lebens.

Der Tanz der zwei Herzen

Sexualität ist der gemeinsame Tanz männlicher und weiblicher Energien. Ursprünglich war Sexualität ein fast ritueller Akt zur Erlangung des Höchsten. Es war als ein Akt gedacht, an dem alle Ebenen der Partner beteiligt sind. Wenn Ihr Sexualität in der liebevollsten Weise erfahren wollt, dann soll diese ihren Ursprung im Herzen haben. Wenn Ihr Eurem Herzen die Verantwortung für Eure sexuelle Energie überlasst, wird sie ihren freudvollsten Ausdruck finden. Diese Gefühle frei in unserer Körperlichkeit fließen zu lassen, mit stetig ansteigender Tiefe und Hingabe, voll ins Vertrauen gehend, können wir üben. Tatsächlich kann es ein unmittelbares und freies Erleben menschlicher Schöpferkraft bedeuten. Gemeinsames Erleben der Schöpferkraft mit einem Partner ist das wahre Geschenk der sexuellen Energie an die Menschheit.

Aber auch ohne Partner ist es möglich, dieses Geschenk der unvorstellbaren, höchsten Ekstase zu erleben.

Erlauben wir uns, unser Herz berühren zu lassen und mit dem Klang unserer Seelen alle Sphären zu füllen, so dass diese die Erde wieder berühren.

Zu finden in meinem Buch „Der (v)erkannte Mann“

www.bestoffverlag.de ISBN 978-3-942427-09-8

http://www.kraftplatz-portal.de/mann-frau/

Renate Helene Zormeier

zormeierJahrgang 1954 – geboren in Murnau – Mutter von zwei Kindern
nach fünf Jahren Türkei und drei Jahren Borkum, jetzt wieder zuhause im bayrischen Voralpenland

Sie erlebte 2005 eine totale Neuausrichtung ihres Lebens. Geschult durch das Leben, musste sie im „stonewashed“-Modus, ihre psychologischen Studien, ebenso wie ihr inneres Wachstum durch tiefgehende Seelen-Erkenntnisse, durchlaufen.

Heute behandelt sie mit Energiearbeit, Körperarbeit, HypnoTrance erfolgreich ihre Mitmenschen und erreicht durch direkte Anbindung an die wahre Göttliche Quelle, tiefste Schichten



Kategorien:Erwachen, Konsum

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