Es gibt keine Zeit. Es gab nie eine und es wird nie eine geben.

Hier erklärt Josh Richardson, ein Blogger und Heiler, erfrischend einfach, was es mit der Zeit auf sich hat. Gedankenfutter in dieser kalten Jahres“zeit“. 😉

http://themindunleashed.org/2015/02/time-never-never-will.html

 

Von: Josh Richardson, Prevent Disease, 4. Februar 2015

Übersetzung: patrizia

Alles existiert im gegenwärtigen Moment, und das ist ein fundamentales Prinzip des Universums, das viele unserer Wissenschaftler immer noch versuchen zu erfassen. Zeit existiert nicht wirklich, und die Quantentheorie beweist dies. Es gibt Dinge, die dir näher sind in der Zeit, und Dinge, die weiter weg sind, genauso wie es Dinge gibt, die dir nah oder weiter weg sind im Raum. Aber die Idee, daß die Zeit an dir vorüberfließt ist genauso absurd wie die Idee, daß dies der Raum tut.

Der Ärger mit der Zeit begann vor einem Jahrhundert, als Einsteins spezielle und allgemeine Theorien zur Relativität die Idee von Zeit als einer universalen Konstanten sprengten. Eine Konsequenz ist, daß die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keine Absoluten sind. Einsteins Theorien haben ebenso eine Kluft in die Physik gerissen, weil die Regeln der allgemeinen Relativität (die die Gravität und die Struktur des Kosmos im großen Umfang beschreiben) unvereinbar scheinen mit denen der Quantenphysik (die den kleinsten Bereich bestimmen).

Einsteins spezieller Relativitätstheorie zufolge gibt es keine Möglichkeit, Geschehnisse zu bestimmen, die jedermann gleichzeitig wahrnimmt. Zwei Geschehnisse, die beide „jetzt“ geschehen, werden zu unterschiedlichen Zeiten von denen wahrgenommen, die sich mit einer anderen Geschwindigkeit bewegen. Wieder andere werden ganz ein anderes Jetzt erleben, das wiederum Elemente von deinem Jetzt beinhalten könnte, gleichermaßen aber auch nicht.

Das Ergebnis ist ein Bild, bekannt als das geschlossene Universum (block universe): das Universum gesehen von diesem unmöglichen Ausgangspunkt außerhalb von Raum und Zeit. Du kannst durchaus mit einem roten Punkt markieren, wovon du denkst es sei „jetzt“, aber es gibt nichts, das diesen Ort unterscheidet von jedem anderen, außer daß du dort bist. Vergangenheit und Zukunft sind physikalisch nicht anders wie rechts und links.

Die Gleichungen der Physik sagen uns nicht, welche Geschehnisse genau jetzt erscheinen – sie sind wie eine Karte ohne das „Sie befinden sich hier“-Symbol. Der gegenwärtige Moment existiert darin nicht, und ebenso wenig tut dies der Fluß der Zeit. Zusätzlich besagen Einsteins Relativitätstheorien nicht nur, daß es keine einzelne spezielle Gegenwart gibt, sondern daß sogar alle Momente gleichermaßen real sind.

Vor ungefähr vierzig Jahren haben der berühmte Physiker John Wheeler, zu der Zeit an der Princeton Universität, und der verstorbene Bryce DeWitt, zu der Zeit an der Universität von North Carolina, eine außergewöhnliche Gleichung aufgestellt für ein mögliches Bezugssystem um die Relativität und die Quantenmechanik zu vereinen. Aber die Wheeler-DeWitt-Gleichung war immer sehr kontrovers, teilweise weil sie noch eine andere, eine noch mehr verwirrende Wendung für unser Zeitverständnis beiträgt.

 

„Man könnte meinen, daß die Zeit einfach verschwindet aus der Wheeler-DeWitt-Gleichung“, sagt Carlo Rovelli, ein Physiker an der Universität von Marseille, Frankreich. „Das ist ein Problem, an dem viele Gelehrte herumgerätselt haben. Der beste Weg Quantenrealität zu begreifen könnte sein, die Vorstellung von Zeit aufzugeben – daß nämlich die fundamentale Beschreibung des Universums zeitlos sein muss.“

Man könnte meinen, daß wenn wir mehr Verständnis von Bewusstsein hätten, wir Zeit besser verstünden. Bewusstsein ist das formlose, unsichtbare Energiefeld von unendlicher Dimension und Möglichkeiten, das Substrat aller Existenz, unabhängig von Zeit, Raum oder Ort, von dem es zwar unabhängig aber doch eingeschlossen und immer gegenwärtig ist. Es umfasst alle Existenz jenseits aller Beschränkungen, Dimensionen oder Zeit, und verzeichnet alle Geschehnisse, egal wie scheinbar unbedeutend sie sein mögen, wie zum Beispiel einen flüchtigen Gedanken. Die Wechselbeziehung zwischen Zeit und Bewusstsein ist aus der menschlichen Perspektive gesehen eingeschränkt, wo sie tatsächlich jedoch unbeschränkt ist.

ES GIBT SO WAS WIE ZEIT NICHT

Julian Barbours Lösung für dieses Problem von Zeit in der Physik und Kosmologie ist so einfach wie sie radikal ist: es gibt so was wie Zeit nicht.

„Wenn man versucht, die Zeit zu erfassen, entgleitet sie einem immer wieder“, sagt Barbour. „Die Leute sind sich sicher, daß es Zeit gibt, aber sie kriegen sie nicht zu fassen. Mein Gefühl sagt mir, daß sie sie nicht zu fassen kriegen, weil es sie überhaupt nicht gibt.“ Barbour spricht mit einem entwaffnenden englischen Charme, der seine eiserne Entschlossenheit und das Vertrauen in seine Wissenschaft Lügen straft. Seine extreme Perspektive resultiert aus Jahren von Forschung von sowohl klassischer als auch Quantenphysik. Isaak Newton betrachtete die Zeit als einen fließenden Fluß, der überall das gleiche Tempo hat. Einstein veränderte dieses Bild, indem er Raum und Zeit vereinte in eine einzige 4-D-Einheit. Aber sogar Einstein ist daran gescheitert, das Konzept von Zeit als ein Maß von Veränderung in Frage zu stellen. Aus Barbours Sicht muss diese Frage auf den Kopf gestellt werden. Es ist die Veränderung, die die Illusion von Zeit aufbietet. Wenn man den Geist von Parmenides channeln würde, sähe Barbor jeden eigenen Moment als eines Ganzes, vollständig und eigenständig existierend. Er nennt diese Momente „Jetzt-Momente“ („nows“).

„Während wir leben, scheinen wir uns durch eine Aneinanderreihung von Jetzt-Momenten zu bewegen“, sagt Barbour, „und die Frage ist, was sind sie?“ Für Barbour ist jeder Jetzt-Moment ein Arrangement von allem im Universum. „Wir haben den starken Eindruck, daß Dinge ihre endgültigen Positionen zueinander haben. Ich ziele darauf ab, alles außer Acht zu lassen, was wir nicht sehen können (direkt oder indirekt) und schlicht und einfach diese Idee von vielen verschiedenen Dingen aufrechtzuerhalten, die gleichzeitig miteinander koexistieren. Da gibt es einfach nur die Jetzt-Momente, nicht mehr und nicht weniger.“

Barbours Jetzt-Momente kann man sich vorstellen als Seiten eines Romans, die vom Buchrücken gerissen und wahllos auf den Boden geworfen wurden. Jede Seite ist eine getrennte Einheit, die ohne Zeit existiert, die außerhalb der Zeit existiert. Wenn man die Seiten nach einem bestimmten Muster ordnet und sich Schritt für Schritt durch sie hindurchbewegt, wird sich die Geschichte entfalten. Und doch, egal wie wir die Seiten anordnen, ist jede Seite vollständig und eigenständig. Wie Barbour sagt, „Die Katze, die springt, ist nicht die gleiche, die landet.“ Die Physik der Realität ist für Barbour die Physik dieser Jetzt-Momente, zusammengefasst als Ganzes. Es gibt keinen vergangenen Moment, der in einen zukünftigen Moment fließt. Stattdessen existieren alle unterschiedlichen möglichen Konfigurationen des Universums, jede möglicher Ort von jedem Atom in der ganzen Schöpfung gleichzeitig. Barbours Jetzt-Momente existieren alle gleichzeitig in einem riesigen platonischen Bereich, der vollständig und absolut außerhalb der Zeit steht.

Unsere Illusion von Vergangenheit kommt daher, weil jeder Jetzt-Moment Objekte beinhaltet, die in Barbours Sprache als „Aufzeichnung“ erscheinen. „Den einzigen Beweis, den wir von vergangener Woche haben ist das Gedächtnis. Aber das Gedächtnis kommt aus einer festen Struktur von Neuronen im Gehirn in diesem gegenwärtigen Moment. Den einzigen Beweis, den wir über die Vergangenheit der Erde haben sind Steine und Fossilien. Aber diese sind nur feste Strukturen in Form eines Arrangements von Mineralien, die wir in der Gegenwart untersuchen. Der Punkt ist, alles was wir haben sind diese Aufzeichnungen, und die haben wir nur im Jetzt.“

Zeit, aus diesem Blickwinkel gesehen, ist nichts, das getrennt vom Universum existiert. Es gibt keine Uhr die außerhalb des Kosmos tickt. Die meisten denken über Zeit wie Newton es tat: „Absolute, echte und mathematische Zeit, an sich und aus ihrer eigenen Natur, fließt gleichmäßig, ohne Rücksicht auf irgendetwas Äußeres.“ Aber wie Einstein bewiesen hat, Zeit ist Teil der Struktur des Universums. Im Gegensatz zu dem, was Newton glaubte, messen unsere gewöhnlichen Uhren nichts, was unabhängig vom Universum ist.

Das Wort „Mechanik“, im Begriff „Quantenmechanik“ weist auf eine Maschine hin, ein voraussehbares, baubares, bekanntes Ding. Das Quantenuniversum, in dem wir leben, ob wir das akzeptieren oder nicht, scheint oberflächlich betrachtet mechanisch und linear zu sein, aber das ist es nicht. Es kann vielleicht besser beschrieben werden als eine unendliche Vielzahl von möglichen linearen Erscheinungen. Wenn wir diesem immer noch mystischen Prozess einen Namen geben müssten, dann vielleicht eher „Quantenumwelt“ als „Quantenmechanik“, weil es aus sich selber gebaut ist. Alles entsteht aus dem Unsichtbaren, auf dem gleichen Weg wie jeder lebende Organismus.

In der Quantenmechanik können alle Teilchen von Materie und Energie auch als Wellen beschrieben werden. Und Wellen haben eine ungewöhnliche Eigenschaft: Eine unendliche Anzahl von ihnen kann am gleichen Ort existieren. Wenn eines Tages bewiesen werden kann, daß Zeit und Raum aus Menge bestehen, könnte die gesamte Menge zusammengehäuft an einem einzigen dimensionslosen Punkt existieren.

Das gegenwärtige vorherrschende Weltbild stellt sich folgendermaßen dar: wenn eine Sache nicht erklärt, eingehend untersucht, analysiert und dokumentiert werden kann mittels eines linearen wissenschaftlichen Gedankenprozesses, dann ist es Hokuspokus. Wenn man eine spirituelle Erklärung für die menschliche Existenz hat, dann gilt man als verrückt, als Träumer. Die wissenschaftliche Haltung besagt, daß alles im Universum allein mit wissenschaftlichen analytischen Methoden erklärbar sein muss, entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft. „In Ermangelung eines wissenschaftlichen Beweises, ist es nicht die Zeit wert, diskutiert zu werden. Wenn es nicht in eine Schachtel passt mit einem Etikett versehen, dann kann man es vergessen. Finde heraus, in welche Schachtel du es stecken kannst, dann etikettiere es, und dann komm zurück zu uns und wir schauen, ob wir damit einverstanden sind.“ Könnt ihr die Einschränkungen erkennen, die das auf die menschliche Entwicklung hat?

Das Verhalten von Quantenteilchen kann nicht allein wissenschaftlich erklärt werden, das muss man sagen, es kann nicht erklärt werden mit dem Verstand, denn der Verstand funktioniert naturgemäß auf der Basis, daß Realität aus Dingen besteht, Dinge die man herunterbrechen kann zu einzelnen Teilen von Informationen und die man nach linear-mechanischer Art erklären kann. Um zu erkennen, wie fehlerhaft diese Haltung ist, muss man zunächst akzeptieren, daß dies eine relative Welt ist, in der wir leben, und wir auf der bewussten Ebene mit anderen Menschen und mit dem Rest des Universums auf lineare Weise interagieren. Das ist die Natur des Verstandes. Wir müssen jenseits des Verstandes die Antworten finden.

Der Physik zufolge wird unser Leben beschrieben als eine Serie von Scheiben eines Gewindes; wir als Baby, wir beim Frühstück heute morgen, wir als wir anfingen, diesen Satz zu lesen und so weiter, mit jeder Scheibe, die bewegungslos in ihrer jeweiligen Zeit existiert. Wir generieren den Zeitfluß, indem wir denken, daß das gleiche Selbst, welches heute morgen gefrühstückt hat, auch diesen Satz hier liest.

Also, müssen wir uns tatsächlich beklagen, daß die Zeit vergeht? Einstein zum Beispiel hat Trost aus der Perspektive eines zeitlosen Universums gezogen, das er geholfen hat zu erschaffen, indem er die Familie eines verstorbenen Freundes tröstete: „Nun hat er diese seltsame Welt ein wenig vor mir verlassen. Das bedeutet nichts. Menschen wie wir, die wir an Physik glauben, wissen, daß der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lediglich eine verbissen hartnäckige Illusion ist.“

 

ÜBER DEN AUTOR

Josh Richardson ist ein Blogger, Heiler und beständiger Verfechter der natürlichen Beschaffenheit des menschlichen Bewusstseins.

 

 



Kategorien:Bewusstsein, Wissenschaft

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23 replies

  1. Danke für diesen interessanten Beitrag.
    Ich möchte noch ein wenig ergänzen, was dem Autor anscheinend nicht bekannt ist.
    – Es gibt keine von deinen Ideen unabhängige Welt
    – Die Zeit ist schon bestimmt. Sie erscheint ziemlich willkürlich. Doch gibt es keinen Schritt auf diesem Weg, den irgend jemand nur aus Zufall tut. Er ist bereits von ihm gegangen worden, auch wenn er sich noch gar nicht auf den Weg gemacht hat. Denn die Zeit erstreckt sich nur scheinbar in eine Richtung. Wir unternehmen lediglich eine Reise, die schon vorbei ist.
    – wir sind jetzt aufgefordert, von dort zurückzublicken, was war, als die Zeit zu Ende war

  2. #wei…super toller Kommentar, aber bitte beim nächsten Mal die Bedeutung von das und dass nicht verwechseln! Das für dass ergibt keinen Sinn!

  3. Das ist ein interessantes Thema, aber nur deshalb weil es aus dem „nichts“ kommt und in das „nichts“ abgeleitet wird.Zustimmen könnte man ohne weiteres indem man behauptet das alles Energie ist und damit die einzelnen Formen entstehen die wir ab dann in geballter Form Materie nennen dürfen.Woher wissen wir das, doch offensichtlich nur deswegen weil man diese Formen einen Namen gegeben hat um sie unterscheiden zu können.Wenn sich also jemand Gedanken darüber macht das die Katze wenn sie unten ankommt nicht mehr die selbe sei die oben losgesprungen ist,dann liegt bestimmt der Denkfehler in dem „ist“.Man kann sehen das die Materie aus der die Katze zusammen gehalten wird niemals ,auch ohne Sprung, in gleicher oder in der selben Position erscheinen kann, weil es keine Maßeinheit gibt die dabei verschobene Materie zu messen ,sie wird optisch für uns sichtbar zusammen gehalten. Welchen Eigenschaften sie dabei folgt mag dahingestellt bleiben.
    Zum anderen behauptet er das die Katze jetzt los springt und dann ankommt. Woher weiß er das die Katze jetzt los springt wenn er die Zeit ausschließt,doch sicherlich weil er den Zeitfaktor zwischen „jetzt“ und „dann“ bereits vorgibt um ihn erklären zu können.

    Wenn also jemand behauptet das ich christliche Werte lebe, dann sage ich ihm immer daß das so nicht stimmen kann,das ich ich bin und so lebe wie ich es für angemessen halte,dass das nun ausgerechnet christliche Werte sein sollen liegt wohl offensichtlich daran das aus dem „nichts“ okkupierte Werte nicht der christlichen Gemeinschaft zuzuschreiben sind,denn dann wäre die Kirche nicht die Kirche sondern das erste Patentamt. Und alles zusammen bedeutet-man schafft am Anfang ein nichtgreifbares nichts,also „etwas“ um es anschließend durch seitenlange Erklärungen zu umschreiben mit dem Ziel diesem „leben“ einzuhauchen. Man erklärt also umständlich ein „nichts“ was im Endeffekt ein „nichts“ bleibt.Und weil man es aufgeschrieben hat,ob richtig oder verfälscht ist völlig egal, nur deswegen wissen wir davon.Und damit kommen wir an den eigentlichen Punkt—woher wollen wir wissen das wir überhaupt was wissen,weil es uns eingeredet wird ?

    • Die Zeit ist ein Hilfsmittel des Bewusstseins bzw. unseres Gehirns, um wahrgenommene Ereignisse, welche ihrerseits verursachte Veränderungen des Gehirns sind, unterscheidbar zu modifizieren.
      Das heißt die Wahrnehmung verändert nicht allein die Gehirnstruktur, sondern zu diesen Veränderungen gesellen sich weitere, die zum Beispiel eine gewisse Abfolge darstellen. Damit haben diese Veränderungen einen Stempel, unter welchem die Zeit verstanden werden könnte.
      Aus dieser Sicht ist die Zeit, bzw. sind die Zeitstempel nur schwer zu algorythmisieren.
      Wenn wir von Datum, Uhrzeit oder anderen Zeitangaben sprechen, dann gehören diese mit zu den wahrgenommenen Ereignissen. Diese sind dann kein Zeitstempel unseres Gehirns, erhalten aber wie alle wahrgenommenen Ereignisse einen Zeitstempel. Den Unterschied erkennt der Mensch leicht, wenn er versucht sich an etwas zu erinnern.
      Ob es eine Zeit außerhalb des Bewusstseins gibt, ist zum heutigen Zeitpunkt nicht geklärt.
      Alle Wahrnehmungen zu Thema Zeit sind gekoppelt mit den entsprechenden Vorgaben und werden so im Gehirn abgelegt. Die Vorgaben resultieren hierbei sowohl aus den bereits vorhanden Veränderungen der Gehirnstruktur („Wissen“) als auch den zum Ereignis gehörenden anderen Wahrnehmungen. Das heißt, das Verständnis des Einzelnen von der Zeit ist ein Produkt von Wahrnehmungen ohne direkten Bezug zur Zeit selbst.

  4. Hallo, so perfekt wuerde ich nie hinkriegen, wieso es keine zeit gibt. Aber ich habe schon das mal in grundschulle aus meiner sicht erweahnt, und war abgelacht wie eh und jeh… Weil ich angeblich klueger sein mueste als einstein… endlich einer der gleich denkt und logisch.
    Meine aussage: du kannst keine antwort geben, wenn du die frage nicht kennst – obwohl die antwort nacher anscheibar richtig ist.

  5. Nach meiner Auffassung existiert lediglich Bewegung (Energie) in ihren zu erkennbaren Gesetzen, Raum und Zeit sind relative Funktionen (Geistige Erfassung) dieser. Diese Energie ist wandelbar in Lichtenergie, Elektrische Energie, Magnetische Energie und Gravitation. Aus der evolutionierenten Strukturierung dieser Bewegung (in diesem Augenblick soweit wie das All sich erstreckt) entsteht Geist duch z.B. einen „Geistgenerator“ wie unser Gehirn. Geist ist an Materie gebunden und wirkt auf sie zurück (dualistisch). Geist ist eine Funktion des Lebens allgemein und an dieses gebunden. Dies ist aber nur meine eigene Vorstellung von den Dingen. Es kommt darauf an dass jeder seine eigene Vorstellung entwickelt und somit seinen Geist. Jedes Dogma verhindert, vielleicht festgeschrieben in einem Buch, freien Geist.

    • hallo, zwei kleine statements aus meinen überlegungen:

      – die zeit ist reglos. es sind die bewegungen darin, die wir messen.

      – gibt es in raum und zeit keine identisch reproduzierbare bewegung, gibt es keinen freien willen.

    • Es gibt auch keine Bewegung, es ist wie bei den alten Filmen, wir springen von Bild zu Bild und das wirkt dann wie Bewegung, es gibt nur Wahrscheinlichkeiten , die aber in unendlicher Zahl !

  6. Hallo, laut Wikipedia ist Zeit eine physikalische Messgröße! Also etwas „Mechanisches“! Eine Maßeinheit wie auch das Längenmaß.
    Vergangenheit und Zukunft ist lediglich eine Interpretation der Wahrnehmung.
    Auch wenn es unglaublich klingen mag: Es gibt nur das JETZT! Dieses „Jetzt“ war schon immer da und wird immer da sein. Das einzige was sich (im Jetzt) verändert sind die Formen. Diese Veränderung kann man messen, indem man die Veränderung z.B. mit dem Tag und Nacht Zyklus vergleicht. Die U(h)r – Zeit ist eine sinnvolle Hilfe in der heutigen Zeit, aber sie hat nichts mit dem trügerischen „Zeitgefühl“ zu tun. Dennoch benötigen die Veränderungen der Formen keine Zeit. Wenn man sich immer wieder intensiv in das zeitlose Jetzt hineinversetzt, kommt man irgendwann zu der Erkenntnis, dass es nichts Anderes wie die Gegenwart geben kann.

  7. Ich habe auch schon seit längerem den Gedanken, dass es immer nur das hier und jetzt gibt. Wir glauben nur dass es Zeit gibt, weil alles aufeinander einwirkt und sich dadurch verändert. Scheinbar wird diese Wirkung verlangsamt, wenn wir uns schnell durch den Raum bewegen oder in einem gekrümmten Raum befinden. So wirkt es, dass die Zeit um diese Personen oder Gegenstände herum schneller läuft. Trotzdem befindet man sich immer parallel im hier und jetzt. Auch wenn die eine Person langsamer altert. Es ist nicht möglich, dass der eine sich plötzlich in der Zukunft befindet und der andere immer noch in der Vergangenheit. Genau so kann ich mir nicht vorstellen, dass bei der Theorie zum Warp-Antrieb, die Lichtgeschwindigkeit überschritten werden kann. Auch wenn ich den Raum vor mir krümme und hinter mir ausdehne, um dadurch zu reisen wie auf einer Welle, muss ich ihn trotzdem durchqueren. Woraus auch immer er bestehen mag.

  8. Es gibt 3 Extreme, man könnte auch sagen 3 Fallen in Bezug auf Zeit, alle 3 führen in die innere Sklaverei:

    Erstens: Nur die Vergangenheit ist wichtig/relevant – bestimmt das was jetzt ist. Wenn man in diesem Extrem mehr oder weniger gefangen ist, beschäftigt man sich mental größtenteils mit der Vergangenheit oder ist davon überzeugt, daß die Gegenwart in erster Linie von der Vergangenheit so gut wie fast unabänderlich geprägt ist.
    Beispielsweise ist es ja so, daß in der Regel die Menschen tatsächlich in Ihren Gewohnheiten, Charaktereigenschaften, Süchten, Gedankenkreisen größtenteils von der Vergangenheit geprägt sind.
    Jeder der das leugnet wird eines besseren belehrt, wenn er von heute auf morgen versucht eine Sucht (Rauchen, Zucker, Alkohol etc ) oder ein Verhalten (mehr Sport, mehr Meditation, gesündere Ernährungsumstellung) von knall auf Fall aufgrund von Einsicht/Erkenntnis IN DER GEGENWART abzuändern.
    Dann wird einem schon klar welchen gewaltigen realen Einfluß die Vergangenheit hat. Aber es ist eine Falle die versklavt, wenn man so gut wie ausschließlich diese Wirksamkeit der Vergangenheit in seinem Bewußtsein kultiviert und die Chancen der Gegenwart und die über-intuitiven Impulse aus seiner Zukunft vernachlässigt.

    Zweites Extrem: Nur die Zukunft zählt und ist wichtig. Man ist auf das ausschließliche erreichen von künftigen Zielen fixiert und darauf ist die Gegenwart im zielorientierten Handeln ausgelegt.
    In dem Fall wird die Gegenwart von der Zukunft versklavt.

    Drittes Extrem: Eine diktatorische Fixierung auf die Gegenwart. Einerseits wird, wenn die Vergangenheit ignoriert und ausgeblendet wird, in der Regel nichts aus Fehlern und falschen Entscheidungen gelernt, meist Verbunden mit der inneren bewußten oder unbewußten Überzeugung, man mache so gut wie keine Fehler oder treffe keine falschen bzw. ungünstigen Entscheidungen. Es findet keine oder kaum wahre innere Entwicklung und tiefere Reifung statt. Andererseits wirden, wenn die Zukunft ausgeblendet wird auch nur ungenügende wahrhaftige Bewußtseins Erkenntnisse über Konsequenzen des eigenen Verhaltens und Handelns für sich und für Andere in die Entscheidungen einbezogen.

    Der wirklichkeitsgemäße und freilassende Weg ist die einigermaßen ausgewogene Balance im Bewußtsein für die Wirklichkeit und Betrachtung, bzw. Einbeziehung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    In der Gegenwart wach leben, die Erfahrungen der Vergangenheit in sein gegenwärtiges Handeln und Verhalten einbeziehen und sich in gewissem Maße von Intuitionen und Zielen aus der Zukunft inspirieren und befruchten lassen.

  9. Alles ist Relativ.
    Erfindungen, Bauwerke, Filme, einfach alles entspringt einem Gedanke
    Es kommt auf den Glaube drauf an. Auf den Glaube an sich und das man etwas kann.
    Z.b könnte man Fliegen oder auch Zeitreisen wenn man jeden auf der Welt dazu bringt daran zu glauben.
    Es gibt keine Grenzen in der Realität.
    Und das hier ist meine Wahrnehmungs Welt Das hier ist meine Realität….
    Das hier ist “ Fantasieland “
    Selbst die Wissenschaft hat einer mal erfunden…
    Vielleicht war dieWelt mal Eine Scheibe… weil alles Zweidimensional war
    Bis einer anfing und Hat 3Dimensional gedacht und dann halt 4D.
    Wer weiss es kommt immer auf die Vorstellungskraft an.

    Das beste Bsp. Ist doch wenn man warten muss un guckt dauern auf die Uhr.
    Und wenn man Spaß hat vergeht die Zeit viel schneller.

  10. Was ist das hier fürn Bla Bla Bla ? Natürlich existiert Zeit, wie sonst erklärt man sich Veränderungen ? Irgendeine treibende Kraft muss das doch bewirken. Wie auch immer man sie definieren will ist es Wortklauberei. Die Intuition sagt es, die Aktionen um uns herum beweisen es, ohne Vergangenheit kann keine Zukunft entstehen, eine Veränderung kann nur durch einen Ausgangszustand heraus entstehen und auch wenn die Vergangenheit und die Zukunft für uns nicht greifbar sind, sind sie dennoch real und existent, ebenso wie viele Dinge um uns herum passieren, die das Gehirn nicht wahrnehmen kann. Dieses ganze Bla Bla Bla führt zu nichts und man dreht sich immer im Kreis, aber der Kreis an sich ist die Antwort, nämlich das Zeit existiert.

    • Wenn Deiner Meinung nach Zeit eine physikalische Grösse ist, dann erbringe den Beweis ihrer Existenz. Und jetzt komme bitte nicht mit dem Argument, dass die Uhr sie anzeigt oder die Erdbewegung ……..

  11. Zeit beschreibt einzig und allein nur eine Bewegung der Materie von A nach B in einem Bezugssystem. Zeit ist Bewegung, Bewegung ist Energie, Energie wird umgewandelt und verändert ihre Form. Darum „Altern“ wir und Menschen denken tatsächlich es wäre die Zeit die uns altern lässt. Zeit ist Bewegung oder auch schwingung von Energie und nichts anderes. Es ist absolut richtig zu sagen das Zeit nicht existiert.
    Sie entsteht aus der Illusion das sich ja alles „verändert“. Gestern, heute, morgen… Ein Baum wächst. Er braucht keine Zeit, er braucht nur raum. Durch seine Energie verändert er sich und durch kinetisch zugeführte Energie natürlich auch (licht, Photonen, strahlung, Mineralien). Alles bewegt sich. Aber für Bewegung brauch ich nur raum und strecke wie auch Energie. Zeit misst nur den abstand in vorm von Takten (sek. Min. Stun.) die eine Länge der Strecke auf einer Zeit skala definieren.

  12. Zeit ist mE eine Abfolge von Bewegung. Es gibt kein vorher oder nachher sondern vielmehr ein aneinander.

  13. Theorie und Praxis sind zwei paar Stiefel. Interessante Abhandlung, aber trotzdem ruft Mutti um zwölf Uhr zum Mittagessen. Zeit ist eine Bewusstseinseigenschaft und solange man das Bewusstsein nicht erklären kann, also Gott, solange können wir das Ganze nur intuitiv erfassen.

  14. Zwar ist es nach der speziellen Relativitätstheorie möglich, dass zwei hintereinander folgende Ereignisse von einem anderen Beobachter aus gesehen her gleichzeitig stattfinden und nach der allgemeinen Relativitätstheorie, dass Zeit in gegeneinander beschleunigten Bezugssystemen quasi komprimiert und gedehnt werden. Doch es gibt trotzdem irreversible Vorgänge in unserem Universum, in denen Zeit als Veränderung in eine Richtung sichtbar wird. So zum Beispiel die Ausdehnung des Weltalls ähnlich einem Ballon der aufgeblasen wird oder die Entstehung von Wärme bei Energieumwandlungen, die nicht umkehrbar ist und das Universum quasi altern läßt (Entropietod). Also ist es ein Abbild des Menschen in dem 10 Minuten beim Zahnarzt zur Ewigkeit und der Urlaub zur Kurzweil werden.

  15. BETRACHTUNG
    Zeit? Illusionen in der wir leben?
    Wir leben in dieser Illusion oder nicht?
    Selbst wenn dies alles nur Budenzauber/Maya ist, sind wir dennoch im Fleische hier. Innerhalb dieser Erfahrungsebene ist alles genauso real wie in anderen Erfahrungsebenen. Wir können jedoch diese Erfahrungsebene hier als Illusion betrachten, somit dürfen wir dann auch jede andere Erfahrungsebene als Illusion betrachten.
    Wenns diese materielle Erfahrungsebene nicht gibt, verneinen wir automatisch auch die Ebene des ewigen Bewusstseins und lösen uns somit ins NICHTS auf. Wir sind aber hier in dieser Schulklasse unserer Bewusstseinserweiterung und haben Atomuhren gebastelt die tausendstel Sekundenbruchteile messen können. Somit haben wir diese Spielzeiteinheiten erschaffen. Und das auch nur weil es möglich ist. Wir haben etwas erschaffen was vorher so nicht existierte. Wir haben die Zeit erschaffen in diesem Spielraum.

    Wir lernen hier Quantenphysik und erkennen Photonen. Wir lernen hier das der Geist die Materie formt, ja sogar Geist Materie erst erschafft. Dies alles lernen wir hier in dieser Trennung. Wenn ich diese Trennung als Illusion betrachte verneine ich das Lernen. Aber wir haben hier gelernt und können Aussagen machen. Somit ist diese Ebene ganauso real wie jede andere Ebene. Außerhalb dieser Ebene sind Zeiten anders aufgebaut, es sind Zyklen. Diese Zyklen gehen in unendlich große Zeiteinheiten über. Hier ist nicht mehr von Zeit zu sprechen oder besser zu denken. Im ewigen Bewusstsein ist das Ewigkeit und Zeit wird zur Lachnummer.
    In der Trennung von der Ewigkeit „hier“ ist Zeit ein reales Spiel.
    Wer Zeit verleugnet sollte alle Uhren aus seinem Lebensbereich entfernen. Dann heißt es wie im Regenwald, „wir treffen uns vor dem Regen oder nach dem Regen“. Geburtstage gibt’s dann nicht mehr.
    Unser fleischliches Leben ist bedauerlicherweise auf diese erschaffene Zeit ausgerichtet. Legen wir unseren Körper ab gehen wir zurück in die Zeitlosigkeit von ewigen Zyklen des Werdens und Vergehens.

  16. Hat dies auf illuminatiMATRIX auf Deutsch rebloggt und kommentierte:
    Wir können uns nicht vorstellen, dass es keine Zeit gibt, doch bin ich überzeugt, es ist fühlbar – im Bewusstsein jenseits von Zeit und Raum. Zeit und Raum sind einfach Krücken für den rationalen Verstand. Intuition weiß das.

  17. Hat dies auf removetheveildotnet rebloggt und kommentierte:
    Eine der grossen Illusionen – die Zeit – näher betrachtet

  18. Zeit? Zyklen, sich immerwährende Erscheinungen der Wiederkehr, ob im Apfelbaum, oder den Sternzeichen, oder den Sonnenzyklen, oder den Tagen und Nächten Brahmas, es ist als ob sich die Schlange in den eigenen Schwanz beißt. Unendliche Wiederkehr, nur mit der Veränderung von Nuancen durch neue Gedanken. Alles IST.

  19. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Siehe auch was Reinheit des Körper und zu dessen beachtung die deutschen lehren sind! Danke für den beitrag und ein Wiedersehen in der reinen Seele und seiner nach menschlichen begriffen Auffahrt! Glück, Auf, meine Heimat!

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