Das eigentliche Ziel des Prozesses gegen die Bank of Canada

In Kanada ist letzte Woche ein sehr entscheidendes Urteil gefallen. Mangels Berichterstattung (siehe Kommentar von Verfassungsrechtler Rocco Galati weiter unten) stelle ich hier die Übersetzung des Still Report # 356 ein.

 

http://empower2inspire.com/the-underlying-goal-of-the-bank-of-canada-lawsuit

 

 

Übersetzung: patrizia

Still Report # 356

  1. Februar 2015

 

Guten Tag, ich berichte über die Wirtschaft. Gute Neuigkeiten aus Kanada. Am 26. Januar 2015 ist in Toronto, Kanada, eine Grundsatzentscheidung getroffen worden von einem Gremium aus drei Bundesrichtern in dem Fall „COMER“ gegen die Bank of Canada.

Es wird erwartet, dass diese Entscheidung signifikante Auswirkungen auf Zentralbanken weltweit haben wird. Leider hat die Regierung von Kanada angeordnet, dass die Mainstream Medien über diesen Fall nicht berichten, denn es würde ins Herz des Schuldgeldsystems zielen, dem Verfassungsrechtler Rocco Galati zufolge, der den Fall für die Kläger William Krehm, Ann Emmett und COMER vertritt, dem Komitee für Währungs- und Wirtschaftsreformen (committe on monetary and economic reform).

COMER zufolge hat die Regierung von Kanada Berufung eingelegt in einer früheren Entscheidung, dass die Bank of Canada zu ihrem ursprünglichen Auftrag zurückkehren solle, und zwar Kanadas Geld schuldenfrei auszugeben.

Die Regierung von Kanada hat nun 60 Tage Zeit, um mit dieser Entscheidung vor das Oberste Bundesgericht zu gehen. Doch der Anwalt sagt, er bezweifle, dass dies geschehen wird. Die Bank of Canada, anders als die US-Notenbank (Federal Reserve), gehört den Menschen von Kanada. Sie wurde 1938 nationalisiert, um Kanada aus der großen Depression zu führen. Sie schüttete schuldenfreies Geld in große kanadische Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Kanalisierungen, den St. Lawrence-Seewasserweg, das kanadische Gesundheitssystem und das kanadische Rentensystem.

Die Bank of Canada solle zinsfreie Darlehen an kommunale, kleinstädtische und an die Bundesregierung vergeben, wie es die Bank von North Dakota für ihren Staat und ihre Behörden tut. Diese ganze schuldenfreie Gelderschaffung könnte den Befürwortern des auf Gold gestützten Geldes zufolge eine massive Inflation verursachen, nicht wahr? Falsch! Kanada hatte eine sehr geringe Inflation vor 1974.

Dennoch hat 1974 die kanadische Regierung entschieden, die Ausgabe von schuldenfreiem Geld zu beenden. Die Regierung entschied dann, dass sie sich Geld leihen sollte durch die Ausgabe von Anleihen. Anleihen, die in erster Linie von Privatbanken aufgekauft würden.

Seit Kanadas Konföderation 1867 bis 1974 hat Kanada nur 18 Milliarden Dollar Schulden angesammelt. Zu dieser Zeit konnte man ein gutes Haus für unter 20.000 Dollar erwerben.

1977, nur drei Jahre später, sind die kanadischen Nationalschulden um 3000 Prozent gestiegen auf 588 Milliarden Dollar.

Obwohl Kanada eine der sparsamsten Nationen der Welt ist, stehen heute ihre Schulden bei 734 Milliarden Dollar, nahezu 33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und die Kosten eines durchschnittlichen Hauses sind gestiegen um 2000 bis 3000 Prozent.

Jedes Jahr wendet Kanada nahezu 18 Milliarden Dollar auf nur für die Zinsen auf seine nationalen Schulden. Ausgaben, die vollkommen unnötig sind. Das Verteidigungsbudget in Kanada beläuft sich auf nur 22,6 Milliarden Dollar jährlich.

Am 12. Dezember 2011 haben die Kanadier William Krehm, Ann Emmett und COMER Klage vor dem Bundesgericht eingereicht um die Nutzung der Bank of Canada zu ihrem ursprünglichen Zweck zurückzuführen, indem sie zinsfreie Darlehen vergibt, die von nationalem Interesse sind.

Überraschend für viele haben die Kanadier die Klage gegen die Regierung gewonnen. Die Regierung hat daraufhin Berufung eingelegt, aber die Entscheidung von letzter Woche hat die Berufungsklage abgeschmettert und gibt der Regierung die einzige Möglichkeit, Berufung vor dem Obersten Bundesgericht von Kanada einzulegen.

Wie dies weitergeht ist noch ungewiss, das hat es bisher noch nicht gegeben. Kanada könnte auf seine gesamten Schulden verzichten. Jedoch wäre ein anderes Vorgehen, schlicht und einfach die Ausgabe von weiteren Anleihen zu beenden und neues schuldenfreies Geld in die Wirtschaft zu pumpen für öffentliche Zwecke.

COMER zufolge besteht der Delikt darin, dass die kanadische Regierung offensichtlich die nationalen Medien gebeten hat, nicht über diesen Fall zu berichten.

 

„Wir stehen hier mit Rocco Galati im Bundesgerichtshof in Toronto:“

„Ich denke, es ist keine Spekulation zu sagen, dass ich aufgrund von sicheren Informationen Grund habe zu glauben, dass die Regierung gewünscht oder angeordnet hat, dass die Mainstream Medien nicht über diesen Fall berichten. Ich habe Hinweise dafür, kann aber meine Quellen nicht preisgeben.“

Frage: „Wollen Sie damit sagen, dass Sie glauben, die Regierung kontrolliere die Medien in diesem Land?“

„Zu einem gewissen Maße beschränkt auf bestimmte Angelegenheiten kontrollieren sie sehr wohl die Medien.“

 

Auf jeden Fall sind dies gute Neuigkeiten aus dem Norden, und wir werden dies weiter verfolgen. Ich berichte über die Wirtschaft. Guten Tag.



Kategorien:Banken bloßgestellt, Bankensystem, Hinter den Kulissen der Macht, Regierungen bloßgestellt, Wahrheit auf der Spur

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