Anruf eines Niederländers bei der FAZ – nein, das ist keine Satire, sondern echt…

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Redaktion

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen am Rande mitbekommen, dass ein neuer Sachbuchbestseller in Deutschland aus Gründen der politischen Korrektheit totgeschwiegen werden soll. Ein Niederländer hat nun – politisch völlig unkorrekt – bei einem der in dem Buch Gekaufte Journalisten entblößten Unternehmen (der FAZ) angerufen und als Journalist um eine Stellungnahme gebeten. Was dann passierte, dürfte in die Geschichte eingehen – der Niederländer hat ein Band mitlaufen lassen und es jetzt veröffentlicht.

In der deutschen Medienlandschaft herrscht offenkundig immer noch Schockstarre, seitdem Gekaufte Journalisten erschienen ist. Da werden Blogbeiträge von Nutzern zensiert. Und Journalisten, die über das Buch berichten wollen, müssen mit ihrer Entlassung rechnen.

Zeitgleich ist der Medienandrang aus dem Ausland beim Autor kaum vorstellbar: Spanische Medien berichten groß über den deutschen Bestseller, auch die Italiener sind vom Inhalt begeistert, die Russen lassen Filmbeiträge über das Buch in ihren Hauptnachrichtensendungen laufen und auch die Amerikaner machen den Verkaufserfolg des deutschen Buches (»Blockbuster«) zum Top-Thema.

Aus Schweden, den USA, Russland, Dänemark, Neuseeland und den Niederlanden liegen Anfragen für die Übersetzungsrechte vor.
Es ist eines der ganz großen Medienthemen dieses Jahres. Nur deutsche Medienjournalisten und Medien schauen krampfhaft weg.

Diese skurrile Lage hat ein niederländischer Journalist nun zum Anlass dafür genommen, einfach einmal bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anzurufen und offiziell um eine Stellungnahme zu bitten.

Er wollte ganz einfach wissen: Stimmen die in dem Buch erhobenen Vorwürfe? Sind FAZ-Mitarbeiter mitunter wirklich so korrupt? Oder leidet der Autor vielleicht an einer unheilbaren schweren Geisteskrankheit und hat das alles nur gut erfunden? Der Niederländer hat ein Band mitlaufen lassen. Hören Sie, was dann passierte – Satire ist nichts dagegen …

Am Ende landet der Anrufer also bei einer »Kommunikationsexpertin« der FAZ. In einem Blog schreibt ein User dazu:

»Die Kommunikationsexpertin hörte sich für mich eher wie eine Inkompetenzexpertin an. Wahrscheinlich eine Praktikantin in der Telefonzentrale für unliebsame Anrufer, die ein Schild vor sich stehen hat ›1.Dazu können wir leider keine Auskunft geben! 2. Gehe zu 1.‹ Ein Endlosband hätte es auch getan! Sozusagen die Sackgasse in der Einbahnstraße …«

 

Klar ist jetzt: Das kann man wohl besser machen. Aber der gezeigte Clip entwickelt sich derzeit im Web rasend schnell ebenso wie Gekaufte Journalisten zu einem Bestseller.

 



Kategorien:Medien bloßgestellt

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15 replies

  1. Vielen Dank für das Veröffentlichen des aufschlussreichen Interview, dabei zu bleiben trotz Anwaltsgefahr und natürlich Dank an den Anrufer für seinen Verve, die Frage und die Schlussfolgerungen aus der Nichtantwort freundlich aber klar formuliert zu haben

  2. Ja, auch der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverpfleger hatte erst mal Muehe, seine Sprache wiederzufinden. In dieser Stellungnahme hier (von vor ca. 2 Wochen) wird nun zwar der Verdacht der Kaeuflichkeit deutscher Journalisten ausgeraeumt, dafuer aber die Moeglichkeit zugegeben, dass man Journalisten fallweise mieten koenne.

  3. Das Video wurde gesperrt. Hier ein anderer Weg

  4. jetzt ist der Link gesperrt….wird es eine andere Quelle geben?

  5. Achtung: Ulfkotte gehört zum BRD System !
    Wenn klar ist, dass ein Thema nicht mehr unter der Decke zuhalten ist wird es von ihnen selbst besetzt, sozusagen die Flucht nach vorne.
    Dafür werden Leute wie Ulkotte installiert. Wären sie eine Gefahr, dann wäre er längst weg.

    • JEDER gehört zunächst diesem Sytem an, der diese Schulen, Unis, Hochschulen usw besucht. Das ist so programmiert. Entscheident ist doch, dass immer mehr Leute den Fake erkennen und erwachen. Dies passiert jetzt in allen Bereichen, nicht nur in der schreibenden Zunft. Ärzte, Anwälte, Banker, Militärs usw, sie alle waren Teil des Systems und jetzt ändert sich das!

  6. Hier gibt es noch eine weitere lesenswerte Rezension des neuen Buches von Ulfkotte von einem Vertreter der Alternativmedien….http://recentr.com/2014/09/die-grose-enttauschung-des-udo-ulfkotte/

  7. Sehr aufschlussreicher Mitschnitt. Danke für den Link, ich hätte das sonst nicht geglaubt. Hoffentlich bekommt das Video noch viel Aufmerksamkeit!

  8. Dafür das die Mainstream-Medien offensichtlich alle korrupt sind und das Buch totschweigen, findet man hier in der ARD-Mediathek über den SWR eine interessant offene und neutrale Rezension des obigen Buches….http://www.ardmediathek.de/radio/SWR2-Literatur/Udo-Ulfkotte-Gekaufte-Journalisten-Wie/SWR2/Audio-Podcast?documentId=23891440&bcastId=213738&mpage=page.info

  9. wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft lachen, die Geschichte erinnert mich an den letzten Anruf, bei meiner Krankenkasse, nachdem ich endlich meine Sachbearbeiterin in der Leitung hatte, antwortete sie auf meine Frage, das steht im Sozialen Gesetztbuch, ( davon gibt es 11 ) weiter fragte ich, wo den genau, die Antwort war das können sie im Internet selbst herausfinden

  10. Liebe Journalisten,
    es hat lange gedauert bis einem Einzelnen der Kragen geplatzt ist. Jetzt wird man U.Ulfkotte mit noch mehr Schmutz zu bewerfen versuchen. Sein Buch ist hervorragend geschrieben, sehr gut zu lesen, aber man sollte es nicht am Abend lesen – vor Wut und Zorn kann man sonst nicht schlafen! (Denk ich an Deutschlands Juournallie in der Nacht, werde ich um den Schlaf gebracht!)
    Es wäre schön, wenn sich die ehrlichen Journalisten mal zusammenschließen würden und den „Freunden, die wir nicht brauchen“ (noch nie gebracht haben) zeigen würden, wie man mit einem scharfen Stift und einem Blatt Papier den Menschen die Augen öffnen kann (fragt mal bei Malala nach).
    Udo Ulfkotte hat es gewagt!

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