„Zeit macht nur vor dem Teufel halt“ … Zeitlinien/Timelines

Ich nehme an, es war der „Teufel“, der kürzlich auf sich aufmerksam machte. Mir kam ein gewisses Lied in den Sinn, das ich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört habe. Ich habe es mir daraufhin ein paar Mal angehört und mir den Text durch den Kopf gehen lassen. Ein paar Tage später waren wir beim Einkaufen. Im Supermarkt hörte ich die Kassiererin sagen: 6,66. Mein sorgloses Lachen hatte wohl zur Folge, dass bei den nachfolgenden Besorgungen in einem Drogeriegeschäft die Rechnungssumme 16,66 betrug.

Bild 14

Dann hat auch noch Zero Hedge von einem Satan-Signal berichtet, wo jemand am 9. Oktober zwischen 11.30 und 12.00 Uhr 26 Mal versucht haben soll, eine 666-Order zu platzieren. Irgendwas mit e-mini Futures, was immer das sein mag.

 

Also gut, ich nehme mir die „Zeit“, meine Gedankenspielereien zur Zeit aufzuschreiben.

 

Wenn ich heute über Zeit nachdenke, fallen mir folgende Begriffe ein: Experiment, vertikal in die Zeit einsteigen, Zeitlinien/Timelines, Paralleluniversen, Cern, Teilchenbeschleuniger, Looking Glass, Ewigkeit … Wann hat das angefangen, dass wir uns damit beschäftigen?

Mir gefällt die Idee, dass wir uns (von wo aus auch immer) für unser wahrgenommenes Leben Spuren gelegt haben, Zeichen, die uns an etwas erinnern sollen. Vielleicht habe ich mir vor vielen Jahren als Kind (verzeiht mir das lineare Denken) unter-bewusst sozusagen ein Lesezeichen gesetzt, als ich Barry Ryan dieses Lied singen hörte, das aktiviert werden würde, wenn ein entsprechender Kontext auftaucht.

 

Dieses Lied kam mir neulich wieder in den Sinn, nachdem ich mir über das Konzept „Zeit“ Gedanken machte, und es hat eine Menge weiterer gespeicherter Informationen in Bewegung gebracht

 

„Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt….“

 

Zunächst einmal springt mir der Begriff „Teufel“ entgegen. Das ist was Böses, wurde mir beigebracht, damit beschäftigt man sich am besten nicht. Nun, das ist schade, denn die Zeile scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass es ein oder mehr Wesen gibt, welche das Etikett „Teufel“ tragen, und die eine gänzlich andere Einstellung zum Begriff „Zeit“ zu haben scheinen.

Wenn der „Teufel“ niemals alt wird, würde das bedeuten, dass er die Zeit als Illusion entlarvt hat und sich ihr nicht unterordnet. Vielleicht spielt er mit ihr und reist jugendlich munter durch die Zeit. Das ist doch eine interessante Theorie!

Aber mit dem Teufel solle ich mich nicht beschäftigen, sagten mir Religionsvertreter. Ja, soll ich mich denn lieber mit den Heiligen und ihren Vertretern näher beschäftigen? Es könnte sein, dass denen das womöglich doch nicht ganz so recht wäre.

Wenn der „Teufel“ den sogenannten „Heiligen“ so ein Dorn im Auge ist, wie es den Anschein hat, dann frage ich mich wirklich, was dieser Deubel uns über diese Frommen in ihren putzigen Roben so Interessantes berichten könnte, beispielsweise über Zeit im Allgemeinen, Zeitschienen, Manipulation der Zeit, Zeitvakuum, Zeitschleifen, Zeitreisen und was es noch alles gibt.

 

Hinsichtlich Zeitlinien hat mir der Film Deja Vu,  den ich 2014 mit anderen Augen anschaute, eine sehr gute Idee gegeben. Der Film erzählt, wie mit Hilfe von wirklich fortgeschrittener Technologie ein bestimmtes Ereignis, hier der Bombenanschlag auf eine Fähre, verhindert werden soll. Und er präsentiert uns Denzel Washington als Zeitreisenden, der einige Tage in die Vergangenheit reist. Die Wissenschaftler machen ihn zuvor darauf aufmerksam, dass hierfür ungeheure Mengen an Energie/Strom benötigt werden, und dass sie für einen vergangenen Stromausfall einer amerikanischen Großstadt verantwortlich waren.

Das erinnerte mich an die Häufigkeit von Gewittern und Stromausfällen im Sommer 2013 in Deutschland. Und ein Film kommt mir in den Sinn, wo Doc Brown die Energie eines Blitzeinschlags benötigt, um wohin zu reisen? Richtig, zurück in die Zukunft. Lustigerweise findet das Hover Board dort bereits Erwähnung.

 

Es gibt zahlreiche Filme und Serien, die sicherlich nicht nur gemacht werden um uns zu unterhalten. Ich denke, sie geben uns konkrete Hinweise. Konkretere Hinweise als zum Beispiel jener von Donald Rumsfeld, den er einem Journalisten im Jahr 2002 gegeben hat.

 

http://wirsindeins.org/2013/03/24/cnn-befasst-sich-mit-den-lugen-der-medien-und-der-politik-uber-den-irakkrieg/

„(CNN) – Im Februar 2002, als die Kampagne der Bush-Regierung, Unterstützung zu bekommen für den Überfall auf den Irak, Fahrt aufgenommen hatte, wurde Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bei einer Pressekonferenz zu Andeutungen befragt, ob Saddam Hussein mit Al Qaida gemeinsame Sache mache – ein Schulterschluss, für den es keinerlei Beweise gab.

Rumsfelds Antwort war vielleicht nicht erhellend aber sicherlich denkwürdig. „Berichte, die besagen, daß etwas nicht geschehen ist, interessieren mich immer,“ sagte er, „weil, wie wir wissen, gibt es bekanntes Bekanntes (known knowns), also Dinge, wo wir wissen, daß wir sie wissen. Wir wissen aber auch, daß es bekanntes Unbekanntes (known unknowns) gibt; das heißt, wir wissen, daß es einige Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekanntes Unbekanntes (unknown unknowns), das sind die Dinge, wo wir nicht wissen, daß wir sie nicht wissen.““

 

Dieser Begriff „unknown unknowns“ hat mir, seit er mir 2013 begegnete, ein echtes Rätsel aufgegeben, da ich die Punkte, die Informationen, die bereits sichtbar waren, nicht verbunden habe.

 

In dem Film Deja Vu aus dem Jahr 2006 wird die Möglichkeit des Zeitreisens positiv dargestellt, da ja ein Desaster zu verhindern ist. Aber was würde jemand mit nicht so noblen Absichten mit diesem Instrument anfangen? Man könnte an bestimmte Punkte gehen und von dort die Geschichte beziehungsweise die Zeitlinie verändern. Das kann positive Folgen haben je nach Perspektive oder Zeitlinie, in der man sich befindet, es könnte aber auch dramatische Folgen haben in einer anderen Zeitlinie – in einer von vielen. Obwohl, so viele soll es gar nicht mehr geben, sagte neulich jemand.

Ich frage mich, ob wir kollektiv eine Zeitlinie wechseln, und wenn, ob dann auch die Erinnerung an die alte Zeitlinie gelöscht wird. Und wie wäre das möglich? Durch Technologie? Wer steuert diese Technologie? Von wo aus? Der Film Vergissmeinnicht (Eternal Sunshine of the Spotless Mind)  aus dem Jahr 2004 präsentiert einen Aspekt einer Technologie, die bestimmte Erinnerungen zu löschen vermag, und stellt außerdem eine Verbindung zu Montauk her. Allerdings kann sich in dieser Geschichte der freie Wille oder das Bewusstsein gegenüber der Technologie durchsetzen.

 

Die Fortsetzung des Romans Der Regler, Die Stunde des Reglers von 2012  habe ich nur gelesen, weil es unter anderem um ein Zeitexperiment, das sogenannte Projekt Casimir, bei Cern in der Schweiz gehen sollte. Wissenschaftler wollen herausfinden, ob die Zeit auch in eine andere Richtung, als die, die wir wahrnehmen, läuft. Mächtige Kreise versuchen, dies zu verhindern. Die Geschichte beginnt am 4. Oktober mit t0 minus 58, womit t0=JETZT der 1. Dezember wäre. Ich bin nicht sicher, ob ich den Teil, der nicht Fiktion ist in diesem Roman, tatsächlich erfasst habe. Aber mir fallen die e-mini Futures ein, die ich oben erwähnt habe. Sind das Wetten auf die Zukunft?

 

 

Ich frage mich, ob wir individuell und/oder kollektiv Zeitlinien wechseln oder ob wir ständig zu Parallelrealitäten shiften, wie es Bashar  erklärt. Existieren wir multidimensional und leben gleichzeitig alle Möglichkeiten? Wo ist dann das gesamte Bewusstsein? Ist es aufgeteilt auf alle unsere Aspekte? Fragen über Fragen.

 

Ich bin guter Dinge, dass sich diese Rätsel auch noch auflösen und wir uns erinnern. Der Schweizer Philosoph Peter Bieri, auch bekannt unter dem Autorennamen Pascal Mercier (Nachtzug nach Lissabon) hat mal in einem Interview etwas sehr Bedeutsames gesagt. Normalerweise hebe ich mir solche Fundstücke auf, aber als ich mich vor zwei Jahren eingehender damit beschäftigen wollte, konnte ich die Kundenzeitschrift des Drogeriemarktes, die ich gefühlt irgendwann in der Zeit zwischen 2006 und 2009 gelesen habe, nicht mehr finden. Auch Telefonate mit zwei Verlagen brachten kein Ergebnis, sie wussten nichts von diesem Interview. Das macht mich stutzig. Ich sehe zwei Möglichkeiten, entweder habe ich mir das eingebildet, oder aber ich habe das Interview in einer anderen Zeitlinie gelesen. Ich habe mir glücklicherweise 2012 aus der noch etwas frischeren Erinnerung die sinngemäße Botschaft von Peter Bieri aufgeschrieben.

Ich bin sicher, dass wir alle noch erleben werden, wie die Schranken des Vergessens, wer wir sind, fallen werden.“

 

Wie wird das Fallen der Schranken, das Lüften des Schleiers des Vergessens aussehen? Werden wir es überhaupt bemerken? Zur Überprüfung meiner Realität dient mir D’s Artikel Was wäre wenn.

Andererseits, was wäre wenn wir bereits in der erwünschten Zeitlinie sind und es noch nicht realisieren, weil uns unsere Vorstellungen, unsere limitierten Wahrnehmungen und unser Glaube hindern? Vielleicht hat sich bereits alles verändert, nur wir haben es noch nicht wahrgenommen?

 

Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie der Himmel, pardon, die Stratosphäre in den letzten Wochen aussah, so man sie denn sehen konnte und sie nicht grau verhangen war, gab es in meiner Wahrnehmung mal tagelang schönsten blauen Himmel, auch mit malerischen Wolken, dann wieder Tage, wo Flugzeuge wie mit weißen Permanentmarkern kreuz und quer das Blau durchpflügten. Da kam mir der Gedanke, ob wir vielleicht ständig zwischen Zeitlinien hin und her switchen, gerade so, als ob das kollektive Bewusstsein dauernd hin und her gezerrt würde.

 

Wie auch immer, sollten wir noch nicht dauerhaft in der gewünschten Zeitlinie angekommen sein, so hoffe ich, dass wir D’s Artikel auch mit rüber retten. Ansonsten könnte er verloren sein und wir wüssten es nicht einmal – sozusagen ein „unknown unknown“.

 

Alles Liebe

Patrizia



Kategorien:Bewusstsein

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8 replies

  1. die Zeit macht nur vor dem Teufel halt, aber wer ist dieser Herr? kann es sein dass er garnicht so böse ist, wie die Bibel uns weiß machen will? hat der „liebe Gott“ uns nicht verboten, vom Baum der Erkenntnis zu essen? kann es sein, dass der Teufel, in Form einer Schlange, uns aus dem Gefängnis Zeit befreien wollte? da sollten wir mal drüber nachdenken

  2. Die Inder erklären das in ihren religiösen Schriften so:

    Es gibt 7 Dimensionen, die alle ineinander verwoben sind. Von der 7ten sieht man die erste, von der ersten jedoch die 2te, 3te,…7te NICHT. Also sozusagen auf einer Seite durchsichtig.

    Wie eine Zwiebelschale, mit Schichten.

    Eigentlich ist es nur eine bestimmte Atom-Frequenz oder so…physikalisch gesehen.

    Wir befinden uns mit der Erde in der „innersten/dichtesten“ Dimension.

    Nun sind diese 7 Dimensionen noch durch 2 geteilt: Die „bösen“ Atheisten und die „guten“ Theisten. Das ist „Himmel“ und „Hölle“. Das ist bei denen wirklich der einzige Unterschied. Der Glauben bzw. Nicht-Glauben.

    Die Erde befindet sich auch hier in der Mitte, hier gibt es „Gut“ und „Böse“ im gleichen Mass.

    (Also (die Idee für) eine Stadt wie New York kommt für mich ganz bestimmt nicht aus einer „guten“ Dimension, kann aber denselben „dimensionalen Level“ haben…..das ist meine Meinung.)

    Nun ist das bei denen mit der Zeit so, dass, je weiter nach aussen man „geht“, desto schneller die Zeit vergeht. Eine Sekunde in der 7ten (Quellen-Gott-)Dimension dauert bei uns…ein paar millionen Jahre.

    Deshalb kann man auch der Bibel glauben, wenn da steht: „Gott erschuf die Erde in 6 Tagen..“…man muss nur die richtige Dimensions-Zeit vor Augen haben.

    Desweiteren könnte man so locker in die Zukunft reisen. 😉 Nur zurückkommen, das geht dann nicht mehr….

    Nun gibt es bei denen noch verschiedene Zeitalter, die sich immer wieder wiederholen. Im ersten sind die Menschen Voll-Bewusst, im zweiten ein bisschen weniger, etc, und im letzten, in welchem wir uns nun befinden, gibt es sozusagen nur einen Rest-Funken „Bewusstheit“ (oder was auch immer)

    Wenn man also genug lange in die Zukunft reist (siehe oben), befindet man sich irgendwann (spirituell/geistig gesehen) wieder am Anfang. 😉

    Na dann, fröhliches Dimensions-Hopsen.

  3. Interressante Fragen. Zur Zeit bin ich aber in einer Zeitschleife. Wer bin ich und wieviele?
    MR. Unknown-notknowing sagte mir : Fragen Sie den Horst Schlemmer vom „Grevenbroicher Tageblatt“ bei Nacht, weisse Bescheid“, „immer janz discht dran“ …

    Aber im ernst: Barry Ryan kenne ich noch, habs Lied nicht vergessen, und die erwähnten Filme auch ..und nicht vergessen.
    Aber ein sehr interressantes Thema ist es auf jeden Fall.
    Wir bleiben dran… bis zum nächsten DEJA VUS.

    Der Zeitreisende St.Germain… hätte sicher auch noch etwas beizutragen-oder?

  4. Interessante Sichtweise. Finde Deine Überlegungen spannend.

    Zeitreisen o.Ä. sind bisher in unserem Wahrnehmen schwer zu begreifen. Aber: „Nichts ist UNMÖGLICH“

    Das Filme Zeichen beinhalten und auf zukünftige Ereignisse hindeuten ist keine Fiktion, sondern oft bewußt oder kreativ-logisch weiterspekuliert, bzw. weiterführendes Evolutionsdenken…

    „… Flugzeuge wie mit weißen Permanentmarkern kreuz und quer das Blau durchpflügten …“
    Das Du bei diesem Anblick NUR an Zeitlinien denkst, ist sicherlich auf Deine geraume Phantasie zurückzuführen.

    Mich manchen diese Trails wütend. Wir alle sind völlig machtlos dieser Vergiftung ausgesetzt.
    Nur das ist ein anderes Thema.

    MfG

    • Ich habe die Umschreibung der Trails bewusst so gewählt, weil die Wutphase bereits hinter mir liegt. Es ist nur eine Phase auf der emotionalen Leiter, denke ich. Es ist in Ordnung sie zu durchlaufen und wütend zu sein, und dann aber weiter in Richtung seiner eigenen Macht zu gehen. Manch einer wird von seiner Umwelt angehalten nicht wütend zu sein und dreht sich wieder um zu Hoffnungslosigigkeit und Machtlosigkeit oder pendelt immer hin und her. Wenn man mit seiner Wut niemandem schadet und einen Weg findet, sie zu loszulassen, kann ich da nichts Negatives dran sehen.

  5. Das ist mir zu HOCH!!
    Wahrheit ist für jeden was Anderes.
    Unbekanntes Unbekanntes hebt sich doch wieder auf??

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