Droht jetzt durch einen Crash die komplette Enteignung der Sparer?

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2014/06/03 • Deutschland, News, Österreich, Österreich, Politik, Schweiz, Welt

Das System steht vor dem Kollaps und Politiker als auch Medien lassen die Bürger ohne Informationen darüber im Regen stehen.

Am 2.6.2014 stellte sich der österr. Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) in einer TV-Sendung kritischen Fragen von Experten und besorgten Bürgern. Am Ende wurde er vom Skandalbuch-Autor Harvey Friedman (BANKSTER CLUB) gefragt warum dieser nicht seine Bürger vor den kommenden Crash warne mit Verweis auf die Warnung von EZB-Chef Mario Draghi.

Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi warnte am 28.5.2014 internationale Banken und Investoren vom größeren ungeordneten Abbau jüngster Kapitalflüsse und riet ihnen dafür dringend Vorsorge zu treffen.

Spindelegger wollte oder konnte keine direkte Antwort auf diese einfache Frage geben und es gelang ihm sich dank der Moderatorin ganz davor zu drücken.

Das die Finanzstabilität des globalen Finanzsystems massiv gefährdet ist, wird also von den offiziellen Stellen kaum noch in Frage gestellt. Die einzige Frage die sich stellt ist, wie lange noch die Zentralbanken mit dem ungebremsten Gelddrucken und wie lange noch weitere Senkung der Zinssätze – selbst in den Negativbereich – möglich sind und sogar diese die Blase weiter aufpumpen werden. Die großen Banken reduzieren in der Zwischenzeit bereits ihr Personal zu Tausenden.

Laut der Securities and Exchange Commission verkaufte der amerikanische Investor George Soros im ersten Quartal seine Anteile von den US-Banken Goldman Sachs, Citigroup, J.P. Morgan und Bank of America.

Wenn Soros seine Bank-Aktien abstößt und in anderen Bereichen investiert, dann signalisiert er damit, dass dort kein Geld mehr zu verdienen ist und das das System am Ende ist.

Soros ist aber nicht der einzige Milliardär, der seine Aktien massiv abstößt. Warren Buffet und John Paulsen verlagerten ebenfalls in aller Stille ihre Bestände. Mit Sicherheit sind sich diese Milliarden schweren Investoren der spezifischen Daten bewusst, die auf eine massive, bis zu 90 %-ige Marktkorrektur hindeuten. Wenn man bedenkt welche Verwerfungen 2008 die Pleite von Lehman Brothers auslöste, kann man sich vorstellen welches Chaos dann erst auftritt, wenn das System als Ganzes kippen wird.

Bild: DepositPhotos.com

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Mahnwache in Wien: Harvey Friedman über seine Erfahrungen & das Finanzsystem



Kategorien:Banken bloßgestellt, Bankensystem, Hinter den Kulissen der Macht, Medien bloßgestellt, Rechtssysteme bloßgestellt

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6 replies

  1. die Euro-Einführung hat doch schon alles um 50% halbiert!!! Allein bei den Immobilienpreisen ist es so: Was früher mit 250tdm bezahlt wurde, bekommt man jetzt noch für 80t euro (wenn man viel Glück hat!) los!!!

  2. Sehe ich genauso. Von unserem Verdienst wird uns mittlerweile mit allem Drum und Dran 70 % abgenommen. Das heißt, jeder arbeitet für lächerliche 30 % acht Stunden und mehr. Das nenne ich Ausbeutung.

  3. Wir werden jeden Tag mehr oder weniger „Enteignet“ ich weiß nicht wie viele Variationen von „Steuern“ es gibt ,aber auf alle Fälle ist die immense Teuerungsrate in der Enteignung“ ( ich nenne es Diebstahl ) noch nicht mit integriert ist,unabhängig von dem weiterem Raub der da geplant ist….

    • Ja Ewald, wir werden immer mehr enteignet, aber nicht nur durch neue wahnwitzige Steuervarianten, sondern auch weil man, per Gesetz, einfach Beitagszahlungen, die wir Bürger geleistet haben, wie in die Rentenkasse oder zur Arbeitslosenversicherung, ersatzlos streicht. Das ist Diebstahl, das müssen wir nicht nur so nennen. Deshalb hoffe ich inständig, das unser Währungssystem, so bald als möglich abgeschafft wird

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