Montagsdemo: So manipuliert ZDF 3sat

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01.06.2014

Im Rahmen der Berichterstattung über die Montagsdemos wurde Andreas Popp rund eine Stunde lang von 3sat interviewt. Gezeigt wurde aber nur ein 15-Sekunden-Schnipsel, eingebettet in propagandamässig inszeniertem Bildambiente. Die Machart des Reports erinnert an plumpe Hetze aus vergangen Zeiten.

Was nicht passt, wird verdreht, verändert, manipuliert – bis es passt. Ob Ukraine, Euro oder EU: ARD & ZDF dienen nicht der Meinungsvielfalt sondern lediglich dazu, politische Vorgaben umzusetzen.  Ein besonders krasses Beispiel lieferte jüngst die Berichterstattung zur Montagsdemo.

Nachdem es Jutta Ditfurth nach einem tendenziösen 3sat-Interview unter Androhung von 250000 Euro Strafe oder sechs Monate Haft gerichtlich untersagt wurde, zu behaupten, Jürgen Elsässer sei ein Antisemit, legte der Sender nun nach. Einzelne Protagonisten der Montagsdemo wurden interviewt, ein neuer Bericht entstand.

Die Interviewten – so auch Andreas Popp – wurde das Gefühl vermittelt, der Reporter meine es dieses Mal ernst, stünde sogar auf der Seite der Bewegung. Doch das erwies sich im Nachhinein als perfide Täuschung. Der Trick: Damit erschlichen sich die 3sat-Macher lediglich das Vertrauen der Interviewten – um sie im anschließend übel zu diffamieren.

So wurde beispielsweise Andreas Popp insgesamt rund einen Stunde interviewt. Gesendet wurden davon lediglich 15 Sekunden. 

Pech für 3sat: Das gesamte Interview wurde privat aufgezeichnet. Und es beweist klipp und klar, dass man Andreas Popp sicher nicht als rechtsradikal einordnen kann – im Gegenteil.

Das passte aber wohl nicht ins Programm-Schema. Deshalb wurde aus einer Stunde Interview nur ein entstelltes 15-Sekunden-Zitat gesendet,  eingebettet in propagandamässig inszeniertem Bildambiente. 

Die Vorgehensweise demasikiert in seltener Klarheit, wie öffentlich-rechtliche Anstalten arbeiten. Es wirft einen aufschlussreichen Blick auch auf andere Themen und politische Inhalte, die offenbar nach internen Vorgaben „gestaltet“ werden und mit der Realität nichts zu tun haben.

Art und Weise des Reports erinnern an finstere Propaganda-Stücke längst vergangener Zeiten: Statt Fakten bedrohlich inszenierte, verzerrte Szenen. Mit zweifelhaften Beweisen und gezielt verfälschten Bildern vermittelt der Report seine vorgegebene Botschaft. Mit Journalismus hat das alles nichts zu tun.

Da es offensichtlich die systematische Vorgehensweise der öffentlich-rechtlichen Anstalten ist, aus langen Interviews nur das herauszupicken, was in die Vorgaben passt, muss davon ausgegangen werden, dass die Interviews mit Jürgen Elsässer und Ken Jebsen ebenfalls rund eine Stunde dauerten. Doch auch in diesen Fällen wurden lediglich Sekunden-Zitate gezeigt.

Hier das ganze unveröffentlichte 3sat Interview mit Andreas Popp:

…und das wurde daraus in 3sat:

Mehr Infos: www.wissensmanufaktur.net/3sat-andreas-popp



Kategorien:Medien bloßgestellt

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