Ausbeutung von Mensch und Erde

Hier ein interessanter Beitrag auf Kopp Nachrichten.

Tyler Durden und Vince Lewis zeigen in ihrem Artikel den IRRSINN der Weltwirtschaft auf, die Konsum-, Wachstums-, Wettbewerbs- und Gier-orientiert ist. Ressourcenbasiertes Denken und Gemeinschaft sind für sie Fremdwörter.

Die Auswirkung dieses Denkens sehen wir hier bestens durch Satellitenbilder belegt. Die Automobilproduktion darf wegen der Angst vor Arbeitsplatzverlust in der Automobilindustrie wie auch in der Stahlindustrie nicht ins Stocken geraten. Die Elite (denen die Automobil- und Stahlwerke gehören) hat Angst vor aufgebrachten Menschen, und so lässt sie sinnlos die Erde ihrer wertvollen Ressourcen berauben und produziert wunderschöne, nagelneue Autos, die keiner will, oder die sich vielmehr keiner leisten kann.

„Nach den vorliegenden Zahlen gibt es derzeit mit schätzungsweise etwa 10 Milliarden verkehrstauglichen Autos mehr Fahrzeuge als Menschen auf der Welt.“

Besser kann man die Politik der Ausbeutung von Ressourcen und Mensch nicht darstellen. Und das alles nur, damit die Zinsen und Zinseszinsen der Banken bedient werden können. Auf der einer Seite sprechen die Politiker von Schulden. Global zusammengerechnet belaufen sich die „Schulden“ auf 32 Billionen Dollar. Doch wenn man sich mit Bilanzen auskennt, dann muss automatisch dagegen ein Guthaben stehen. Die Bilanzsumme muss immer bei NULL bleiben. Nun stellt sich die Gretchenfrage: Wer sind die angeblichen Gläubiger?

Die Weltelite, die 1%, lässt die Räder der Industrie weiter laufen, egal was die 99% denken… es sei denn, die 99% merken, dass man Geld nicht essen kann… und SIE der wahre WERT sind. ~ C

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»Channel-Stuffing«: Wo die nicht verkauften Kraftfahrzeuge weltweit vor sich hin rotten

Tyler Durden und Vince Lewis

In den letzten Jahren gehörte die Zunahme der Werbetricks, mit denen die fehlende Nachfrage und der Mangel an kaufwilligen Endverbrauchern verschleiert werden sollten, zu einem der Themen, auf die wir ausführlich auf diesen Seiten eingegangen sind. Diese Verschleierung wurde im großen Stil von den amerikanischen Automobilherstellern genutzt und war allgemein unter der Bezeichnung »Channel Stuffing« bekannt (darunter versteht man die Geschäftspraxis, die eigenen Verkaufszahlen zu schönen, indem man den Händlern mehr liefert, als sie verkaufen können). Vor allem General Motors bediente sich dieses Tricks, und der Lagerbestand in den Autohäusern erreichte vor Kurzem ein neues Rekordhoch. Aber wenn es zu stagnierenden oder sogar abnehmenden Verkaufszahlen und einer stagnierenden Endverbrauchernachfrage kommt, ist Channel Stuffing nicht die einzige Verschleierungsmaßnahme.

Auf diesem Bild sehen Sie nur einige der Tausenden und Abertausenden unverkaufter Fahrzeuge in der Nähe von Sheerness auf der Insel Sheppey in der Grafschaft Kent in England. Sie finden diesen Ort leicht über Google Maps, wenn Sie »Sheerness« eingeben. Bewegen Sie sich dann in Richtung Westküste und bleiben unterhalb der Themse in der Nähe des Flusses Medway..

Der abgebildete Ort befindet sich links von der A 249 bei Brielle Way. Die Aufnahme entstand am 16. Mai 2014. Es existieren heute Hunderte solcher Abstellplätze weltweit, und ihre Zahl wächst ständig weiter…

Der weltweite Lagerbestand an unverkauften Autos

»Houston… Wir haben ein Problem! … Keiner kauft mehr nagelneue Autos!« Nun gut, das stimmt nicht ganz, es werden schon noch einige verkauft, aber längst nicht mehr in der gewohnten Größenordnung. Millionen nagelneuer unverkaufter und damit überflüssiger Autos werden überall auf der Welt auf Landebahnen oder riesigen Abstellplätzen geparkt. Und dort stehen sie dann und verrotten allmählich, weil sie in keiner Weise gewartet werden.

Das Bild unten zeigt einen dieser gigantischen Abstellplätze in der Nähe von Swindon, ebenfalls in England, auf dem Tausende und Abertausende unverkaufter Autos abgestellt wurden, ohne dass ein Käufer in Sicht ist. Die Autohersteller müssen immer mehr und mehr Stellflächen kaufen, nur um ihre Fahrzeuge, die in schier unendlicher Schlange vom Band rollen, irgendwo unterzubringen.

 Dies ist ein Beweis dafür, dass die weltweite Rezession immer noch anhält und keineswegs dabei ist, zu Ende zu gehen. Überall auf der Welt gibt es diese riesigen Mengen unverkaufter Autos, und jeden Tag kommen neue hinzu. Die Parkplätze der Hersteller reichen schon lange nicht mehr aus, und so müssen diese nagelneuen, aber unverkauften Autos auf quadratkilometergroßen Stellflächen untergebracht werden, die extra erworben werden mussten.

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Kategorien:Dringende Fragen, Umwelt, Unternehmen bloßgestellt, Verantwortung

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3 replies

  1. Mathias, keine Therapie der Welt kann helfen, etwas was aufgrund der Beschaffenheit so ist, wie es ist, aus der Welt zu schaffen. Da keine Energie verloren geht, kann auch keine Therapie helfen. Alles was kommt, geht wieder, und alles was geht, das kommt auch wieder: NO CHANCE—NO WAY OUT!

  2. Das was gegenwärtig als Wirtschaft bezeichnet wird, ist ja bloß mehr die Produktion von Müll…

  3. AutoAgressivität,als (sich selbst) verletzendes Verhalten bedarf einer Tiefentherapie … eines Umdenkens …

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