Die Medien und die Montagsdemos – Jutta Ditfurth auf Abwegen


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Es gibt sie wieder, die Montagsdemos. In über 26 Städten gehen die Menschen auf die Straße. Doch diesmal geht es nicht gegen Hartz-IV, sondern für den Frieden auf der Welt. “Wir demonstrieren nicht gegen etwas, sondern für etwas. Wir sind nicht anti, wir sind pro”, so Ken Jebsen. Auslöser für die Mahnwachen für den Frieden waren die Ereignissse in der Ukraine und die einseitige Berichterstattung darüber, als auch die Gefahr eines Krieges in Europa. Warner nennen diese Demos “Neue Rechte”, die Initiatoren wären rechtslastig und Antisemiten.

Jutta Ditfurth hat auch den geheimen Code dieser Bewegung entschlüsselt. Wer die FED (Federal Reserve Bank, Zentralbank der USA) kritisiert, der meint eine Verschwörung des Weltjudentums gegen den Rest der Welt. So einfach ist die Welt der Jutta Ditfurth. Jämmerlich.

In dem Video gibt Jutta Ditfurth auf dem Sender 3sat ein Interview, damit kann sich jeder von der einfach strukturierten Denkweise der Dame ein Bild machen. Als Einspieler muss wieder ein Videoaufruf von Anonymous herhalten, welches aber gar nicht von Anonyous erstellt wurde. Saubere journalistische Arbeit sieht anders aus.

Nach diesem Interview folgt eine scharfe aber sachliche Kritik der Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz, an die Medien, wegen der tendenziösen und einseitigen Berichterstattung über die Ereignisse in der Ukraine der letzten Monate und über Putin.

Die Diskussion über die Montagsdemos wird noch überwiegen im Internet ausgetragen. Hier eine kurze unkommentierte Presseschau.

Friedensaktivisten oder Verschwörungstheoretiker?

Im Internet tobt ein Streit um die Friedensdemos, die neuerdings montags in vielen deutschen Städten stattfinden. Unser Autor hat sich das genauer angesehen – und ist irritiert über die Klientel dieser Bewegung.

Tagesspiegel

Montagsdemos in deutschen Städten für ein freies und souveränes Deutschland

Viele Menschen rufen zu Montagsdemonstrationen auf und es sind nicht die von den deutschen Massenmedien als “faschistische Kräfte” Titulierten. Die Demonstranten treten u.a. ein für unabhängige und freie Medien, Ende der Kriegstreiberei, das Ende des Zinsgeld-Systems und natürliche Biolebensmittel für alle.

Schweizmagazin

Reichsbürger, Neonazis und Antisemiten – Querfront kapert Friedensdemonstrationen

Die “Friedensbewegung 2014″ mobilisiert massiv im Netz. Nun beteiligen sich Verschwörungstheoretiker, Antidemokraten und Neonazis an den montäglichen Demos. Die Organisatoren der ursprünglichen Montagsdemos gegen Hartz-IV distanzieren sich davon.

Blog-Zeit

Montagsdemos: Die Medien schlagen zurück

Nachdem das Thema Montagsdemos, Friedensdemos, bzw. Mahnwachen für den Frieden lange Zeit nicht relevant erschien, führte die massive Flutung der Facebook-Seiten der Massenmedien zu einer teils trotzigen, meistens jedoch pauschalierenden Gegenwehr. Für “Spiegel”, “Zeit” & Co sind die Teilnehmer der Demonstrationen offenbar Neonazis und Antisemiten.

Contra-Magazin

Das schleichende Gift der Diffamierung im Deutschlandfunk – DLF Üble Angriffe auf Ken Jebsen

Von Evelyn Hecht-Galinski

Ich traute meinen Ohren nicht, als ich am Dienstag, den 16. April, gleich zweimal einen Beitrag in den Informationen am Morgen hörte. Da durfte ein freischaffender DLF-Hauptstadtkorrespondent und ehemaliger Psychologie-Student seine kruden Anschuldigungen vortragen. Unter dem Titel: “Was steckt hinter den Facebook Postings?” Dieser Stephan Maas hat das Maß der sauberen Recherche weit überzogen und maßlos falsche Schlüsse gezogen.

NRHZ

Das sollte vorerst reichen, um sich einen kurzen Überblick zu verschaffen.



Kategorien:Medien bloßgestellt, Montagsdemos

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2 replies

  1. Danke, Frau Prof. Krone-Schmalz und den Machern der Stunde der Wahrheit,
    seit einiger Zeit, macht mir die einseitige Berichterstattung Magenschmerzen. Ich dachte schon, ich sei in den Geschichtsunterricht meiner Kindheit zurück versetzt.
    Frau Ditfurth, nicht jeder der die Rothschilds, und deren Machenschaften, verurteilt, ist gegen das weltweite Judentum. Ich lehne auch die Erben Hitlers ab, dennoch liebe ich meine Landsleute, die Deutschen.

  2. An Frau Jutta Ditfurth mangels einer E-Mailadresse.
    Geschätzte Frau Ditfurth!
    In Solidarität mit einer Mitbürgerin eines Staates, der offenkundig nach wie vor von 3 Siegermächten besetzt ist, keinen Friedensvertrag hat, seine Armee dem NATO-Kommando untersteht, frage ich Sie als sehr gut informierte u. intelligente Dame, warum Sie bezüglicher der für das Nachkriegsdeutschland heiklen Fragen nicht dafür eintreten, daß der außer Streit stehende römische Rechtsgrundsatz „AUTIATOR ET ALTERA PARS“ nicht angewendet wird, wodurch die Objektivität m.E. nicht gegeben ist.
    Ich grüße Sie walter piutz

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