Raum für neue Erfahrungen schaffen

raum schaffenvon Sven

Diesen Text widme ich den Menschen unter uns, die den Kampf bereits aufgegeben haben, bzw. jenen, welche auf der Suche nach einem gewaltlosen Weg sind, um dem Leben und dieser Welt zu dienen.

Mein Ziel ist es, mit dir Erfahrungen zu teilen, die mehr Liebe, Ruhe und Einheit in dein Alltagsleben bringen können. Damit schaffst du einen Raum, in dem das Leben erblühen kann.

Was du hier liest, sind meine derzeitigen persönlichen Ansichten. Ich möchte, dass du bei Interesse den Text langsam liest, dich zuvor entspannst und ihn auf dich wirken lässt. Ich möchte jedoch nicht, dass du alles glaubst und als den einzigen Weg siehst, der zu gehen ist. Es ist meine Sicht auf die Dinge und es stellt meine Erfahrungen dar, die für mich funktionieren. Du wirst deinen eigenen Weg finden, deine Überzeugungen prüfen und dich ausrichten. Du wirst den Erfolg deiner Arbeit selbst erleben können. Erst dann beginnst du, wirklich an dich selbst zu glauben. Du beginnst dein Erleben neu zu schaffen.

Eine weitere Voraussetzung für das Verständnis meiner Zeilen ist die, dass du bereit bist, die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Damit meine ich nicht, dass du deine Wohnungstür ordentlich abschließt, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhältst und sonst ein braver Bürger bist. Damit meine ich, dass du dir über jeden Gedanken und jedes Erlebnis in deinem Leben bewusst wirst und IMMER bereit bist, nach dem “Warum?” zu fragen. Egal was der Grund und Auslöser deiner Lebenssituation ist.

Nur wer ehrlich gegenüber sich selbst ist und sich so annehmen kann, wie er gerade ist, bzw. was er in seinem Leben erschafft, der ist auch in der Lage, seine Spiegelbilder in anderen Menschen zu akzeptieren und zu lieben.

Ich möchte dir zeigen, wie man Raum erschafft und diejenigen Energien dort hinein einlädt, die uns helfen in diesen Zeiten in unserer Mitte zu belieben. Es ist leichter, als es den Anschein hat.

Wenn du die Gegenstände betrachtest, die dich in deiner Welt umgeben, so kannst du diese berühren. Sie haben einen Ort, an dem sie sich befinden. Sie haben einen Nutzen für dein Leben oder sie bereichern es einfach nur. Das alles ist nicht so wichtig, jeder weiß, was ich damit meine. Gegenstände sind geronnene Energie, Physiker sprechen von stehenden Wellen. Sie haben ihre natürliche Existenz in der Zeit, bis sie sich wieder wandeln oder auflösen.

So wie die geschaffenen Gegenstände sind auch alle anderen wahrnehmbaren Dinge dieser Welt bereits da. Einst waren sie Gedanken, daraus entstanden Ideen, Konzepte, Umstände oder Gegenstände. Je nach Entwicklungsgrad sind sie mehr oder weniger veränderbar, bzw. noch formbar für uns vorhanden.

Was mich beschäftigt hat, war der Raum, aus dem die Dinge in Erscheinung treten. Ohne Raum können die Dinge nicht sein. Und ohne die Dinge können wir den Raum nicht wahrnehmen. Er hat keine Definition für uns, würden sich darin keine Gegenstände befinden.

Dieser Raum ist aber nicht leer. Dieser Raum ist das Potential, aus dem und in dem “Dinge” in Erscheinung treten können. Seien es Gedanken, Emotionen, feinstoffliche oder grobstoffliche Schwingungen.

Stell dir einmal vor, dieser Raum ist dein Potential, du bist dieser Raum. Du bist das Bewusstsein, das diesen Raum durchdringt, ihn ausfüllt, Dinge erschafft und sich somit zum Ausdruck bringt. Du bist der Raum, in dem du Lebensformen erschaffst und dich darin erlebst.

Was gibt dir diese Erkenntnis für Möglichkeiten? Ist dieser Raum da, wenn du ihn nicht erschaffst? Womit füllst du diesen Raum, welche Energien unterstützt du bis zu ihrer Verwirklichung?

Gibt es eine Trennung zwischen dir und allem, was sich in diesem Raum befindet?

Was würdest du “sehen”, wenn du alles wahrnehmen könntest, was sich zwischen den Objekten befindet, die du jetzt als getrennt erkennst?

Auf dieser Grundlage möchte ich dir meine Erfahrungen teilen. Meiner Ansicht nach ist der Raum, den wir wahrnehmen können das Potential, welches für uns formbar ist und alle Möglichkeiten enthält.

Die meiste Zeit jedoch verbringen die Menschen damit, die schon manifestierten Dinge verändern zu wollen, sie zu bekämpfen, abzulehnen oder gar nicht erst anzuerkennen. Was ist absurder, als das was bereits IST zu leugnen? Was in deinem Umfeld auf dich wirkt, sind deine Schöpfungen oder Mitschöpfungen. Selbst globale Tatsachen. Überprüfe deine innersten Überzeugungen, und du wirst deine “Meinung” oder deine “Erwartungen” immer bestätigt sehen. Also erkenne alles an, als das, was es ist. Die Umstände mögen dir gut oder schlecht erscheinen, aber sie SIND und du hast einen Anteil daran.

Willst du etwas verändern, so gehe in dein Potential. Ich kann hier versuchen es dir mit Worten zu erklären, aber probieren und erfahren kannst du es nur selbst. Erst mit der Erfahrung wirst du eventuell die Gültigkeit dessen anerkennen, was ich hier schreibe.

Stell dir also vor, du bist das Potential, welches den Raum erfüllt. Du kannst damit beginnen, den Raum deines Zimmers wahrzunehmen. Dieser Raum zwischen deinen Möbeln, zwischen dir und deinem Partner ist für deine Augen “leer”, aber das ist er nicht. Dieser Raum ist die Verbindung , in dem sich alles berührt, aus dem alles kommt und in dem sich Gedanken formen und finden, sich anziehen, auslöschen oder verstärken.

Für den Anfang kannst du den Raum benutzen, in dem du gerade jetzt bist. Du kannst dir vorstellen, welche Energien du in diesem Raum haben möchtest. Dazu kannst du die Dinge wahrnehmen, die sich als Spiegel dieser Energien zeigen. Du kannst auf dein Gefühl achten, wenn du die Dinge oder Personen in diesem Raum betrachtest. Später werden wir den Raum erweitern.

Das, was du beobachtest, das IST bereits in diesem Raum. Genauso, wie sich alles in deinem Körper verwirklicht, was du darin beobachtest. Darin liegt deine Verantwortung. Das, was du beobachtest, wird sich mehr und mehr verstärken, Energie kann in das fließen, was du wahrnimmst. Nutze alle Sinne, die dir zur Verfügung stehen.

Was du auf jeden Fall beachten solltest ist, dass in diesem Raum ALLES potentiell verfügbar ist. Das “Gute” ebenso wie das “Schlechte”, beides gehört zusammen, sonst würde keines davon in deiner Wahrnehmung existieren.

Aber du kannst wählen. Das solltest du möglichst bewusst tun. Du solltest dich damit vertraut machen, dass beide Varianten ihre Daseinsberechtigung haben. Ohne das Eine gibt es das Andere nicht.

Es ist also ganz wichtig, dass du BEIDES akzeptierst, beides ist als Potential vorhanden.

Die Frage ist, wofür erschaffst du mehr Raum? Welcher der gegensätzlichen Energien gibst du deine bewusste Aufmerksamkeit? Genau dieser Raum wird sich erweitern, in diesen Raum gibst du deine Gedanken, dort gehen deine Ideen und Beobachtungen in Resonanz.

Energie wird aus dem Potential generiert – DAS IST DEINE DIR INNEWOHNENEDE MACHT.

Wenn du andere Menschen oder auch deine Familie beobachtest, kannst du dich auf die liebevollen Beobachtungen stützen, die du erkennst. Achte, worauf du achtest. Energien, die sich zeigen und ausdrücken, wollen beobachtet werden, damit sie sich erweitern und wachsen können. Du legst fest, in welche Richtung die Erweiterung geht.

Jeder Raum, den du damit erschaffst und füllst, ist eine Erweiterung deines Potentials. Alles drängt danach, sich zu füllen und zu verwirklichen. Es geht im Leben nicht darum, irgendwo hinzukommen oder etwas zu verändern und schon gar nicht darum, gegen etwas Bestehendes zu kämpfen.

Es geht darum, Raum für das zu schaffen, was sich verwirklichen soll. Er entsteht erst, wenn du dem Raum das Potential entlockst, welches du darin erleben möchtest.

Wenn du in diesem Gewahrsein einige Zeit ehrlich mit dir übst, wirst du die ersten Erfolge sehr schnell beobachten können. Die Räume, in denen du BIST und die du mit liebevollen Beobachtungen füllst (seien sie anfangs auch noch so klein), werden erblühen und du wirst dich darin immer wohler fühlen. Streit, Missverständnisse und negative Emotionen können in diesen Räum nicht überleben. Sie sind bald nur noch als mögliches Potential vorhanden, aber sie werden nicht mehr beachtet. Sie sind immer noch da, aber du schenkst ihnen keine Aufmerksamkeit mehr. Menschen, die deine Räume betreten, werden sich dort wohlfühlen und einen Platz finden, an dem sie in diesen Zeiten ein Stück näher “Zuhause” sein können.

Pflanzen, denen du liebevolle Beobachtung schenkst, zeigen dir ebenfalls sehr schnell deinen Erfolg.

Wer nun sagt, das Übel dieser Welt wird nicht durch Bewusstsein und Liebe verschwinden, der möchte kämpfen. Das ist nicht verkehrt, und wenn viele Menschen so denken, führt es zu einer anderen Erfahrung in diesem Raum. Wenn du die Welt um dich herum betrachtest, dann sei einmal ganz ehrlich zu dir und frage dich, wie deine Erwartungen derzeit dazu aussehen. Ich weiß genau, sie sind identisch mit dem, was du erlebst. Oder du bist nicht ehrlich mit dir. Du wählst deine und unsere Zukunft mit deinen Überzeugungen.

Irgendwann musst du Verantwortung dafür übernehmen.

Erinnere dich: Alles ist als Potential vorhanden, alles hat seine Berechtigung, damit auch das Potential für das Gegenteil vorhanden sein kann. Die Frage ist, welchem Potential verhilfst du zur Verwirklichung? Und da sind wir wieder bei der Eigenverantwortung. Sobald du “Anderen” die Schuld an etwas gibst, gegen sie kämpfen willst, sie bezwingen willst, erkennst du nicht an, was IST.

Gleichzeitig hast du keine anderen Erwartungen ihrer und deiner zukünftigen Handlungen und damit schaffst du Raum für das, was du bekämpfst. Trennung entsteht. Der Schlüssel für das planetare Erblühen liegt in der Eigenverantwortung.

Da diese Eigenverantwortung langsam wächst und viele Menschen ihre Eigenverantwortung nach wie vor ablehnen, werden wir in der nächsten Zeit noch so einige Turbulenzen überstehen müssen. Wenn du in der Mitte des immer schneller werdenden Lebensflusses schwimmen möchtest, so solltest du lernen, das Bestehende zu akzeptieren und Raum für das zu erschaffen, was du in der Welt sehen möchtest.

Du kannst in deinem Erleben deiner Mitmenschen beginnen und ihnen zeigen, das man auch in diesen Zeiten ruhig und bedacht durchs Leben gehen kann. Das Loslassen von alten Verhaltensmustern ist eine Möglichkeit, Schmerz zu vermeiden.

Gleichzeitig schaffst du mehr und mehr Raum für neue Ideen und Gedanken.

Denke stets daran: Du bist der Raum, in dem du dich erlebst und welchen du inhaltlich gestaltest. Es ist immer deine Wahl, das Potential ist immer für beide Richtungen vorhanden.

Ich würde mir wünschen, dass du es für einige Tage ausprobierst. Dass du deine Mitmenschen beobachtest, ihre Stärken erkennst, ihre Schwächen akzeptierst, die liebevollen Beobachtungen fühlst und unterstützt und ihnen ein Lächeln schenkst, wenn es ihnen nicht so gut geht.

Schaffe den Raum, in dem SIE erblühen können. Gib ihnen den Raum, in dem sie SEIN können, ohne den Druck, den sie sich sonst selbst auferlegen. Fördere ihre “guten” Seiten und akzeptiere die “Schlechten”. Damit einher geht, dass du auch Teile (Spiegel) deiner Selbst anerkennst und das Positive an dir förderst. Es gibt keine wirkliche Trennung, nur getrennte Wahrnehmung.

Probiere es aus. Kampf hat uns die letzten Jahrtausende nicht ans Ziel gebracht. Allenfalls gab es nach einem Kampf eine kurze Erholung, aber die alten Gedanken und Verhaltensmuster haben sich nach kurzer Zeit wieder Raum geschaffen und nur die Form gewechselt. Schau dich in der Welt um, was haben wir noch zu verlieren?

Du kannst den Menschen um dich herum kleine Räume schaffen, in denen sie zu Erkenntnissen kommen können. Dort wo du in deinem SEIN bist, kann nichts existieren, was du nicht zuvor gewählt hast.

DU BIST DER RAUM, DU BIST DER GESTALTER.

Viele solcher Räume existieren schon, dort ist Harmonie, Lachen und Einssein. Sie werden sich verbinden und diese Welt erhellen. Menschen werden Zuflucht darin finden und es dir gleich tun.

Wenn du magst, erweitere deinen Raum, deine Wahrnehmung der Welt. Schau besonders auf die positiven Entwicklungen, Dinge die sich verändern und besser werden. Akzeptiere gleichzeitig die alten Verstandesmuster, sie gehören dazu. Aber beachte genau, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, was du unterstützt.

Negatives wird als Potential immer vorhanden sein, aber es hat in deinem Erleben und in deinem Raum keine Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Du akzeptierst die Möglichkeit, das Potential, aber du lebst es nicht mehr, weil du es nicht aktiv förderst.

ES IST GANZ LEICHT. DU MUSST NICHTS WOLLEN, NICHT IRGENDWO HINKOMMEN, NICHTS ERREICHEN, ES IST WIRKLICH ALLES ALS POTENTIAL SCHON VORHANDEN. ES WAR IMMER HIER!

DU MUSST ES NUR BEWUSST BEOBACHTEN, ES FÜHLEN, SCHMECKEN, RIECHEN. DANN ENTFALTET ES SICH IN DEINEM RAUM. DAS KANN ES ABER NUR, WENN DU ES AUCH BEOBACHTEST.

Ich wünsche allen Menschen eine gute Reise in die neue Zeit, sowie viel Erfolg bei der Creation ihrer persönlichen Erlebnisräume.

Probiere es aus! Sei das, was du von dir sehen willst und gehe in die Eigenverantwortung.

Alles Liebe, Sven



Kategorien:Neue Wege in die Zukunft, Positive Veränderungen

Schlagwörter: ,

1 reply

  1. sehr sehr gut erkannt und verfasst, dieses Thema. Man/Frau sollte sich diesen Text immer mehr verinnerlichen und es wird sich was zum guten bewegen. Bin bereit, an mir selbst zu arbeiten. Herzlichen Dank für diesen wertvollen Text.

Alle Kommentare werden moderiert und grundsätzlich einmal täglich freigegeben. Wenn du deinen Kommentar nicht sofort siehst, wurde er wahrscheinlich noch nicht geprüft. Wir geben jedoch keine Garantie, dass jeder Kommentar freigegeben wird. Fairness, Respekt und ein freundlicher Umgangston sollten sich für die Kommentatoren von selbst verstehen. Um allen ein übersichtliches Lesen und Verstehen der Kommentare zu ermöglichen, bitte themenbezogen und/oder im Austausch mit anderen Kommentatoren posten. Auch für Kommentare mit allgemeinen Weisheiten, Musikvideos, themenfremden Links o.ä. geben wir keine Garantie auf Freigabe, vor allem bei Wiederholung.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: