Freistaat Bayern schickt Mollath saftige Rechnung für 7 Jahre Miete und psychologische Betreuung

http://www.der-postillon.com

Freitag, 23. August 2013

MollathMünchen, Bayreuth (dpo) – Der Freistaat Bayern hat Gustl Mollath eine saftige Rechnung über insgesamt 282.813 Euro und 30 Cent geschickt. Da er sich die letzten siebeneinhalb Jahre unrechtmäßig in bayerischen psychiatrischen Einrichtungen aufgehalten hatte, muss er nun wohl für Kost und Logis sowie für die auf seinen eigenen Wunsch abgebrochene medizinische Behandlung aufkommen.

Auf Anfrage des Postillon bestätigte ein Sprecher der Bayerischen Staatskanzlei den Vorgang: „Es ist korrekt, dass Mollath diese Summe zahlen muss. Es darf nämlich nicht sein, dass der bayerische Steuerzahler dafür aufkommt, dass sich dieser Mann über siebeneinhalb Jahre durchfüttern und therapieren lassen hat, ohne dass dafür ein tatsächlicher Grund bestanden hätte. Natürlich zahlt der Staat, wenn jemand wirklich psychisch krank ist, aber das scheint bei Mollath eben nicht der Fall gewesen zu sein, wie das jüngste Urteil des Nürnberger Oberlandesgerichts zeigt.“

Mag niemand: Saftige Rechnung im Briefkasten

Die Rechnung über knapp 300.000 Euro resultiere aus den berechneten monatlichen Durchschnittskosten (3142,37 Euro) für Miete, Essen und Trinken sowie psychologische Betreuung in den Bezirkskrankenhäusern Straubing und Bayreuth. Auch der von Mollath in Anspruch genommene Personenschutz durch Wachpersonal sei in der Summe enthalten.

Glück für Mollath: Hätte er eine Medikamentation nicht stets strikt abgelehnt, hätte die Rechnung noch deutlich höher ausfallen können.

Mollath muss die 282.813,30 Euro nun bis spätestens 23. September bezahlen. Andernfalls drohen ihm Pfändung und Beugehaft.

ssi; Idee: sco; Foto rechts © RioPatuca Images – Fotolia.com



Kategorien:Rechtssysteme bloßgestellt

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11 replies

  1. Satire hin Satire her. Tatsächlich müsste den entsprechenden „Gesetzen“ gefolgt werden. Aus dieser Sicht würde es mich nicht wundern, wenn wirklich von irgendeinem PERSONAL in ein solcher Verwaltungsakt beschieden würde.

    • Und das kommt auch noch, wenn der Schadensersatz für Herrn Mollath feststeht. Dann wird man ihm das Essen von seinem Schadensersatz wieder abziehen. Die BRD ist sich für nichts zuwider.

  2. Sehr verehrte Absenderinnen, sehr geehrte Absender dieser Mitteilung,
    könnte es notwendig geworden sein, die geistige Befindlichkeit des-oder derjenigen zu untersuchen, welche die hier in Rede stehende Rechnung zu verantworten haben? Muss hier der Frage nachgegangen werden, ob die im gegebenen Fall (nun als solche anscheinend offenkundig gewordene) von Amts wegen veranlasste Freiheitsberaubung als Offizialdelikt strafrechtlich zu verfolgen ist? Im Falle einer Verurteilung des/der Schuldigen wäre daraus ein zivilrechtlicher Anspruch auf Schadensersatz abzuleiten bei dessen Bemessung die hier in Rede stehende Rechnung gewiss nicht unberücksichtigt bleiben könnte.
    Diese Sache ist in j e d e r Hinsicht „reizend“.
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Bowitz

    • Neinnein. Durchaus korrekt. Im Faschismus der Finanzoligarchen funktionieren „Gesetz“ nun mal so.
      Nur zu fragen, welch arme „Urkundsbeamtin“ da mit ihrer Unterschrift privat haften muss (Richter oder sog. Staatsanwälte tun dies längst nicht mehr…) Aber Herr Mollath muss dies nicht zahlen, es wird ihm nur eingeredet. Er kann sich gern bei mir melden. Ich kann ihn vermitteln. In Sachsen ist man helle – und auch zur Stelle. Es gibt keinen Eigennutz, das geschieht dem System zum Trutz, herzl. grüßtSilke

  3. Bayern ist offensichtlich kein „Freistaat“, sondern eine kriminelle Organisation, gegen die die Mafia zur Heilsarmee gehört.
    Wolfgang Zimmermann
    Journalist i.R.

    • Einem Journalisten, auch wenn dieser i.R. ist, hätte dies nicht passoeren sollen. Lieber DER DENKER, werde zu DER NACHDENKER. Dieser Beitrag ist Satire.

      Unabgängig davon, kann ich deinem Beitrag aber zustimmen.

      • Daß der Angriff auf DER DENKER gerechtfertigt ist, möchte ich bezweifeln.
        Den Verantwortlichen im „Frei“staat Bayern kann jede „Schandtat“ zugetraut werden, nach dem sie Gustl Mullath bereits für 7 Jahre weg gesperrt haben. Ein Hinweis an die Macher der Webseite, es wäre hilfreich, darauf hinzuweisen, wenn ein Beitrag Satire ist. Außerdem ist dies kein Thema, über das man sich lustig machen sollte. Diese Form der Satire finde ich ziemlich makaber.

        • Bezüglich der Satire bin ich anderer Meinung. Ein entsprechender Hinweis hätte ich auch befürwortet, aber vielleicht wurde hier bei der Veröffentlichung gar nicht erkannt, dass es sich bei dem Originalbeitrag um Satire handelte.

          Tatsächlich ist dem Freistaat jede Schandtat zuzutrauen, das betrifft aber nichtnur Bayern, sondern die gesamte Republik. Im übrigen sei angemerkt, dass es diese Rechnung an GM noch nicht gibt, sie wird aber kommen.

          Spätestens wenn Herr Mollath seine Entschädigung erhält, wird man ihm das Essen wieder in Rechnung stellen. Also handelt es sich gar nicht wirklich um Satire, sondern nur um eine voreilige Meldung.

          Diese Repunlik gehört einfach in die Tonne.

  4. wegen der Rechnung den Psychatrie an Gustl Mollath:
    Der Postillon ist eine Satire Seite. Ungeachtet dessen – sehr gut gemacht!

  5. Hier fehlt ein Hinweis, dass es sich bei diesem Beitrag von http://www.der-postillon.com um Satiere handelt.

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