Mia berichtet aus einem deutschen „Gerichtsaltag“

imagesHallo Ihr Lieben…

Die erste Berichtserstattung von mir .
Ich hatte gestern einen Termin zur Akteneinsicht gehabt.
Ohne Vorurteile bin ich in die Geschäftsstelle beim Gericht erschien.Ich dachte , na ja nicht alle “Beamten” sind schlimm, vielleicht habe ich heute das Glück und alles wird gut gehen…
Von wegen…Später dachte ich nur, wie blöd und naiv bist du noch eigentlich?
Es hat schon damit begonnen, dass die zuständige Sachbearbeiterin mich ermahnte warum ich vorher nicht angerufen habe. Von einem Anruf war nie eine Rede. Der Termin war fest vereinbart.
Dann habe ich zu hören bekommen, die Akten sind nicht mehr da, irgendwo verschickt worden und ich soll morgen nochmal vorbeikommen.

Alles Maßnahmen um mich möglichst schnell abzuwürgen damit ich aufgebe und gehe. Ich habe darauf bestanden ausschließlich nur heute die Akten einzusehen, da ich schon am Mittwoch das Verfahren habe und wenn das heute von der Behörde verweigert wird, gehe ich sofort zum Präsidenten des Amtsgerichts.

Auf einmal waren die Akten da. Sie lagen direkt im Regal griffbereit. Ich hatte eine elektronisch nummerierte AE beantragt. Was ich zu Gesicht bekam, war ein Witz – eine kleine Mappe mit fast nur dem Schriftverkehr was ich schon kannte aus dem Prozessverlauf. Die Akte war handschriftlich nummeriert aber unvollständig und es bestand bei mir kein Zweifel, dass genau die Dokumente welche ich ansehen wollte, nicht vorhanden waren, schlicht weg rausgenommen wurden.

Auf meine Frage wo sie wären habe ich keine adäquate Auskunft erhalten. Sie wären nicht da und was ich überhaupt möchte? Nach paar Minuten zwischen dem hin und her telefonieren von der Sachbearbeiterin, bekam ich die Akte wieder, natürlich nicht auf dem elektronischen Bildschirm. Dann habe ich begonnen wenigstens ein paar Aufnahmen mit meinem Handy zu tätigen, da ich wusste, dass ich das Recht darauf habe.

Beinahe ist die “Beamtin” in die Decke geflogen als sie mich mein Handy aus der Tasche rausholen erblickte. Direkt ist sie aufgestanden um mir das Verbot die Ablichtungen mit eigener Kamera zu verkünden. Ich habe mich geweigert und verwies sie auf das Recht auf Informationsfreiheitsgesetz. Daraufhin wollte sie sich mein Telefon schnappen um es zu beschlagnahmen. Ich war schneller als sie und gab mein Handy nicht her. Ich habe sie gebeten sich auszuweisen und mir schriftlich zu bestätigen , dass mir die Aufnahmen mit einem digitalen Hilfsmittel wie ein Handy nicht gestattet sind. Weder hat sie sich ausgewiesen noch wollte sie irgendetwas schriftlich bestätigen. Ich habe auf mein Recht bestanden und es wurde ein wenig lauter auf der Geschäftsstelle so dass die Dame ihre “Leibaufpasser” rufen wollte da ich mich nicht unter Kontrolle habe und sie mit einem unangemessenen Ton anspreche.

So, niemand kam aber zu ihrer Hilfe hat die andere anwesende “Beamtin” schnell einen Nachbar-Richter gerufen. Er sollte mir doch bestätigen ich darf mein Handy nicht benutzen. Irgendein Herr kam ins Zimmer rein, der von meinem Verwaltungsakt keine Ahnung hatte und begann mich zu belehren ohne Kenntnis der Sachlage in meinen Akten.

Ich habe gefragt wer er sei, er soll sich bitte ausweisen da jeder behaupten kann , er wäre ein Richter und ich möchte meine persönlichen Angelegenheiten nicht mit einer unbefugten Person besprechen. Nein, er muss und will sich nicht ausweisen! Antwortete er.

Wenn ich Kopien von dem was ich will, haben möchte , soll ich pro Kopie 0,50 Cent bezahlen ansonsten ist die Akteneinsicht somit beendet.

Mir blieb nichts anderes übrig als ein paar Kopien zu beantragen (ich dürfte selbst nicht kopieren, aber das war mir vorher schon klar) und noch eine Weile zu warten bis mir diese auf dem Tisch aufgeschmissen wurden. Als ich das Zimmer verlassen habe, hat die Beamtin hinter mir mit der Tür geknallt . Ihre Wut war nicht zu überhören.

So… Das war heute mein AE – Termin…
Ich dachte ich bin in einem falschen Film und ich lebe und komme aus einer anderen Welt.
Jetzt gehe ich aufs Ganze. Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist schon im Zusammenhang auf die grobe Verfahrensfehler (nicht nur aufgrund des AE) auf dem Weg zu dem Präsidenten des Amtsgerichts und der Verhandlungstermin am Mittwoch erst damit beginnt wenn die Richterin die EV unterschreibt und sich vollständig erkenntlich macht wer sie ist und wo sie ihr Eid abgegeben hat. Ich habe Zeugen vorgeladen welche als Prozessbeobachter den Verlauf der Verhandlung bezeugen werden.

Sollte sie sich währen, verweise ich sie auf die gesetzliche Lage was die BRD ist und auf den Status “einer BRD-GmbH” in der die Richterin als eine Geldantreiberin für die Firma “Gericht” tätig ist.
Sie wird sich währen zu unterschreiben, das ist mir klar aber auf die gestellten Fragen werde ich nur antworten: “Ich bin als Bürgerin und natürliche Person nur einem unabhängigen Gericht eine Rechenschaft schuldig und nur mit Beamten eines rechtlichen Staates spreche ich – nicht mit Geschäftsbediensteten”.

Ich habe versucht nett zu bleiben aber scheinbar ist das nicht die Sprache, die sie sich anhören wollen.

Ich hoffe, der Mittwoch geht schnell vorbei, weil ich keine Ruhe mehr habe und nicht mehr in diesem Zustand leben will. Ich kann mich nicht mehr wieder erkennen. Ich bin nicht enttäuscht, ich bin wütend…Ich fühle mich als Person von dem Gericht wie eine Sache, die abgefertigt und missachtet wird.

Vielen Dank für Eure aufbauenden Worte.
Ich bete drum die Lichtwesen mögen über mich wachen wenn ich in diesem entartetem Gerichtssaal sitze.

…In großer Achtung und Dank für Eure Unterstützung
Mia



Kategorien:BRD Gerichtsbarkeit

2 replies

  1. Ich war letzte Woche im Gerichtssaal -eigentlich ein kleines Zimmerlein- damit ja nicht zu viele Zuschauer Platz haben.
    Was ich dann erlebte, nahm mir den letzten kärglichen Rest meines Glaubens an den Rechtstaat.
    Der Kläger – es ging gegen das Finanzamt – wurde vom Richter angebrüllt und die Zeugen-Einvernahme vom Richter in der Form gestaltet, dass er den Zeugen das Wort im Munde umdrehte, der Kläger kam überhaupt nicht mehr zu Wort! Der Einwand des Klägers, er wolle rechtliches Gehör wurde mit „Anbrüllen“ abgewürgt. Die Sitzung wurde unterbrochen und soll demnächst fortgesetzt werden.
    Zusätzlich wurde festgestellt, dass Akten zu Gunsten des Finanzamtes gefälscht wurden, was den Richter wenig interessierte, das ist halt so, erklärte er lapidar!
    Was die nicht wissen, die komplette Sitzung wurde auf Band aufgenommen und wird derzeit von einem Gutachter auf Rechtsbeugung hin untersucht. Beim nächsten Termin sind schon verschiedene Online-Medien-Vertreter geladen, die über den Prozess berichten werden.
    Wer nicht kämpft, hat verloren!

    Gruss Maria Lourdes

  2. Jaja, das Mürbemachen der Staatsmühlen… halte durch und sei stark!

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